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Wohnungsmarkt weiter auf sehr hohem Niveau

Die Preise für Eigentumswohnungen in Vorarlberg sind weiter auf einem hohen Niveau.
Die Preise für Eigentumswohnungen in Vorarlberg sind weiter auf einem hohen Niveau. ©Steurer
Die Preise für Wohnungen stiegen in Vorarlberg in den letzten fünf Jahren um 42,4 Prozent - Nur im Burgenland war Teuerung höher. Bregenz ist bei Wohnungskäufen zudem teuerste Landeshauptstadt - Plus 49,4 Prozent in den letzten fünf Jahren.
Wohnen in Vorarlberg im Jahr 2019
Preise für Häuser um 16 Prozent gestiegen
So teuer ist das Wohnen in Vorarlberg

Vorarlberger Wohnungsmarkt wächst stärker als überall sonst

Seit 2009 war der Vorarlberger Wohnungsmarkt immer bedeutender als der Kärntner. 2017 herrschte Gleichstand. 2018 hat sich das westlichste Bundesland vom südlichsten wieder abgesetzt und deutlich mehr Wohnungstransaktionen durchgeführt. 3.147 an der Zahl und um +11,5% mehr als zuletzt. Diese Steigerungsrate ist übrigens die höchste im Bundesvergleich, noch vor der Steiermark! 869 Millionen Euro flossen laut RE/MAX ImmoSpiegel aufgrund dieser Transaktionen zugunsten der Verkäufer, um ein Fünftel mehr als 2017 – ein deutlich sichtbares All-Time-High!

Champions-League

Die Wertsteigerungen pro Wohnung sind einzigartig im Bundesvergleich: +9,2%, und damit nochmals um ein Viertel höher als bei den Tiroler Nachbarn.

So kostete eine Vorarlberger Wohnung 2018 in der Regel 267.569 Euro, in Bludenz 254.314 Euro (+2,7%), in Feldkirch 254.740 Euro (+1,2%), in Bregenz 277.277 Euro (+9,3%) und in Dornbirn 281.258 Euro. Dort betrug die Kaufpreissteigerung zum Vorjahr satte +23,2%. Mit diesen Preisen spielt das gesamte Bundesland Vorarlberg in einer Liga mit dem teuersten Drittel der Wiener Wohnungsbezirke (1, 8,19,9,13,4,6,18) und über dem Niveau der Landeshauptstädte Innsbruck und Salzburg. Einzig Landeck und Kitzbühel finden sich noch in diesem exklusiven Preisumfeld.

Feldkirch übernimmt Führung

Die Mengenverteilung auf die Vorarlberger Bezirke gestaltete sich folgendermaßen:
Bludenz drehte 429 Wohnungen (+25), Dornbirn 745 (-82), Bregenz 957 (+111) und Feldkirch erstmals als Vorarlberger Bezirk mit mehr als 1000 Einheiten: 1016 Wohnungen (+271) wurden im Grundbuch 2018 verbüchert!

Wie phänomenal sich der Vorarlberger Wohnungsmarkt nach allen Kriterien entwickelt hat, zeigen 3 Zahlen: die Verkäufe stiegen im Fünf-Jahres-Vergleich um zwei Drittel (+66,1%), die Preise um +42,4%. Das ergibt als Produkt beim Wert der gehandelten Wohnungen einen Sprung von 445 Mio. Euro im Jahr 2010 auf 869 Mio. im Jahr 2018, also eine Steigerung von +97,7%

Multiplikator-Effekt bei Neubau

Ein Teil der statisch massiv steigenden Eigentumswohnungspreise in Vorarlberg erklärt sich aus der Neubautätigkeit. In keinem anderen Bundesland werden prozentuell so viele Neuwohnungen gehandelt wie in Vorarlberg: 42% im Landesschnitt. Kärnten als Nummer zwei kommt nur auf 31%.

Schon der Kaufpreis für eine gebrauchte Wohnung ist in Vorarlberg mit 224.914 Euro um mehr als 10.000 Euro höher als in Tirol oder Wien. Der Preisabstand von einer neuen zu einer gebrauchten Wohnung ist im Ländle mit +37% nicht der allerhöchste, aber in der Spitzengruppe. Das alles ausmultipliziert ergibt die höchsten Neubaupreise im Bundesgebiet (321.359 Euro) und in Summe die höchsten Durchschnittswohnungskosten in Österreich.

Neubau befeuert den äußersten Westen

Erstbezugs-Wohnungen boomen vor allem in Vorarlberg, ihr Anteil an allen verkauften Eigentumswohnungen macht über 42 Prozent aus, der Bundesschnitt liegt bei 24 Prozent.

Österreich-Zahlen: Wohnungen für 10,9 Mrd. verkauft

Der Wohnungsmarkt in Österreich lieferte 2019 zum fünften Mal in Folge einen Mengenrekord. 50.222 Wohnungen wurden laut RE/MAX ImmoSpiegel im Amtlichen Grundbuch verbüchert. Das sind um +1,3% mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. Der Verkaufswert der gehandelten Wohnungen stieg dabei um +364 Mio. Euro auf 10,9 Mrd. Euro. Das sind um +3,4% mehr als im Jahr zuvor.

Die Basis für die Berechnungen von RE/MAX, Österreichs größtem Immobilien-Experten-Netzwerk, lieferte IMMOunited, die Experten für Immobiliendaten, in Form der Kaufvertragssammlung. Diese Datensammlung umfasst alle in ganz Österreich tatsächlich verkauften und verbücherten Wohnungen und nicht wie bei anderen Veröffentlichungen nur Stichproben oder Online-Angebotspreise.

“Vier Bundesländer verzeichnen bei der Anzahl der gehandelten Wohnungen Steigerungen, nämlich Vorarlberg und Steiermark, aber auch Oberösterreich und Wien. Beim Wert der verkauften Wohnungen sind diese vier Bundesländer und zusätzlich noch Tirol und Salzburg über dem Vorjahresergebnis. Auf Bezirksebene fallen diese Werte durchaus höchst unterschiedlich aus. Auch die Preise bei Eigentumswohnungen sind 2018 – wie von uns prognostiziert – im Österreich-Schnitt nur im Bereich der Inflationsrate gestiegen”, erläutert der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA.

Preise in Vorarlberg um 42,4 Prozent gestiegen

Die Analyse aller Kaufverträge zeigt, dass ein Viertel aller 2018 gehandelten Wohnungen in Österreich weniger als 120.000 Euro kostete. Die Preise im obersten Viertel aller verkauften Wohnungen beliefen sich auf mindestens 265.000 Euro. Damit sind die Preise an der Grenze zum unteren Viertel um +2,4% gestiegen, an der zum oberen dagegen nur um +1,3%. Typischerweise kostete 2018 eine Wohnung in Österreich 197.687 Euro und damit um +1,8% mehr als 2017. Diese Preissteigerung ist die mit Abstand geringste seit 2009, dem ersten Jahr der RE/MAX ImmoSpiegel-Analysen.

Im Fünf-Jahres-Vergleich haben damit die typischen Preise der Eigentumswohnungen bundesweit um +22,4% angezogen. Dabei hat das untere Preisviertel um +34,8% zugelegt, und das obere Viertel um +17,3%. Besonders an Preis und Wert haben seit 2013 die Wohnungen im Burgenland (+46,7%), Vorarlberg (+42,4%) und Oberösterreich (+39,8%) zugelegt, während Wien 2013 einen 10,0% Sprung vollführte und danach vergleichsweise moderat in den folgenden fünf Jahren nur mehr um insgesamt +14,8% zulegte.

Wohnungsgröße konstant

Der langfristige Trend zu kleineren Wohneinheiten hat 2018 entweder kurz ausgesetzt oder sein Ende erklärt: 66,9 m² waren die gehandelten Wohnungen 2017 lt. RE/MAX Austria Statistik im Schnitt groß und 67,0 m² im Jahr 2018, also praktisch gleich groß. Nichtdestotrotz klafft zwischen einer typischen 2010er Wohnung und einer, die 2018 veräußert wurde, ein Größenunterschied von 9,0 m2.

“Der Trend, insbesondere kleinere Wohnungen als Geldanlage oder Spekulationsobjekt anzuschaffen und auch schneller wieder abzustoßen, hat sich in den Jahren verstärkt. Kleine Wohnungen werden tendenziell kürzer behalten und im selben Zeitraum öfter verkauft als große”, erklärt Managing-Director von RE/MAX Austria, Mag. Anton Nenning. “Familienwohnungen sind oft Lebensentscheidungen. Für Single- und Anleger-Wohnungen, die ja meistens auch kleiner sind, ist die Behalte-Perspektive von Haus aus kürzer. Auch bei Neubauten wird natürlich versucht, kleinere, aber effizient geschnittene Wohneinheiten anzubieten. Dies kommt dem demografischen Trend zum Single-Haushalt und den Preiserfordernissen der Käufer entgegen.”

Neu- und Erstbezug oder Bestandsimmobilie

Während 2017 ein Drittel der Wohnungskäufe Erstbezugsobjekte betrafen, war dies 2018 nur mehr ein Viertel. Dabei waren die “Neuen” im Schnitt um +30% teurer als die “Alten”. Am geringsten war der Preisabstand in Wien und im Burgenland mit +18%, am höchsten in Niederösterreich und Kärnten mit 42%, knapp gefolgt von Tirol, Steiermark und Vorarlberg.

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(OTS)

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