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„Weiss“: Intuitive Küche in traditionsreichen Gemäuern

Milena Broger, Theresa Feuerstein, Erik Pedersen
Milena Broger, Theresa Feuerstein, Erik Pedersen ©Frederick Sams - Wann und Wo
Japan, Dänemark und jetzt Bregenz: Die junge Spitzenköchin Milena Broger kehrt mit internationalen Erfahrungen ins Ländle zurück und eröffnet im Herzen von Bregenz 2020 das „Weiss“

„Es gibt noch viel zu tun“, erklärt Milena Broger beim Besuch von WANN & WO in der Bregenzer Anton-Schneider-Straße. Hier, wo zuletzt das „Füxl“ betrieben wurde, nimmt gerade der Traum der Bregenzerwälder Spitzenköchin Milena Broger und ihren beiden Geschäftspartnern Erik Pedersen und Theresa Feurstein Gestalt an. Im „Weiss“ wollen die drei ab kommendem Frühjahr wieder all jene Gäste willkommen heißen, die kulinarische Highlights in lockerer Atmosphäre genießen möchten. Den Plan, sich eines Tages mit einem eigenen Restaurant selbstständig zu machen, tragen Milena und Erik, die auch privat ein Paar sind, schon länger mit sich herum. Dass sie für diesen Traum allerdings in Vorarlberg sesshaft werden, hätte sie zunächst nicht gedacht. Auch Asien wäre denkbar gewesen. „Als wir dann durch Theresa von dem Projekt erfuhren, hat es sich einfach richtig angefühlt, dem Saisonleben den Rücken zu kehren“, erklärt die 27-jährige Bregenzerwälderin.

Ein eingespieltes Team

Mit Theresa, die künftig die Serviceleitung übernimmt, haben die beiden Köche die ideale Ergänzung für ihr Team gefunden. „Den ganzen Sommer über haben wir dann Gespräche geführt, obwohl Erik und ich noch auf Bornholm gearbeitet haben. Irgendwie waren wir mit dem Kopf immer bei unserem Projekt“, gesteht Milena. Für ihr eigenes Restaurant haben sich die Jungunternehmer ein ganz besonderes Konzept überlegt. „Es wird eine offene Küche geben. So sind wir näher am Gast und können die Reaktionen auf unsere Speisen direkt sehen“, so Milena weiter. „Das in Worte zu fassen, ist nämlich ansonsten sehr schwer.“

Milena Broger, Theresa Feuerstein, Erik Pedersen
Foto: Frederick Sams / Wann & Wo

Auch für den Gast bietet dieses Konzept ein besonderes Erlebnis. „So sieht man, wer alles an einem gelungenen Gericht beteiligt ist.“ Derzeit sind die drei noch auf der Suche nach weiterem Personal. „Internationalität ist uns dabei wichtig“, betont die 27-Jährige. Bis hier das neue Servicepersonal Gäste begrüßen kann, muss allerdings noch einiges umgebaut und renoviert werden. „Klar ist die Jahreszeit vielleicht nicht gerade ideal. Aber es kommen immer wieder Freunde und Familienmitglieder, die uns helfen. So haben wir unsere ganz eigene, wenn auch etwas unkonventionelle aber sehr schöne Vorweihnachtszeit“, erzählt Milena. Wann genau sie im „Weiss“ zum ersten Mal kochen wird, das lässt sie noch offen. Als Ziel für die Eröffnung haben die drei sich den kommenden Februar gesetzt. „Wer weiß, vielleicht wird es ja der 29.“, sagt Milena und lacht.

Saskia Heel / Wann & Wo

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