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Weiler: i+R zieht sich aus Zentrumsprojekt zurück!

i+R Wohnbau steigt aus dem Projekt Zentrumsentwicklung in der Gemeinde Weiler aus.
i+R Wohnbau steigt aus dem Projekt Zentrumsentwicklung in der Gemeinde Weiler aus. ©i+R Wohnbau
Nach den Turbulenzen um einen geplanten Ölz-Bau zieht sich nach der Raiffeisen-Bank Vorderland auch i+R aus dem Zentrumsprojekt zurück.
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Seit 2011 arbeiteten der Lauteracher Projektentwickler i+R Wohnbau, die Gemeinde, die Raiffeisenbank Vorderland sowie der Lebensmittelmarkt Mangold and der Entwicklung des Zentrums Weiler. Nach dem Rückzug der Raiffeisenbank im Dezember und Differenzen mit der Gemeinde in Bezug auf die Nutzungen des Quartiers zieht sich nun auch die i+R aus dem Projekt zurück.

30 Wohnungen, Gewerbeflächen geplant

Rund 30 Wohnungen sowie Gewerbeflächen sollten das Zentrum der Gemeinde Weiler beleben. Der Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb im Jahr 2014 sah drei Gebäude auf den Liegenschaften von Raiffeisenbank, Gemeinde und Lebensmittelhändler Mangold vor. Die Nutzungen waren fixiert. Die Gebäude an der Walgaustraße sollten gewerbliche Nutzungen in den Erdgeschossen sowie Eigentums- und Mietwohnungen in den Obergeschossen; das Gebäude in zweiter Linie zur Hauptstraße sollte hochwertige Eigentumswohnungen beherbergen.

Auf dieser Liegenschaft im Zentrum von Weiler waren rund 30 Wohnungen und Gewerbeflächen geplant. Der Bauträger i+R Wohnbau zieht sich nun aus dem Projekt zurück.
Auf dieser Liegenschaft im Zentrum von Weiler waren rund 30 Wohnungen und Gewerbeflächen geplant. Der Bauträger i+R Wohnbau zieht sich nun aus dem Projekt zurück. ©i+R Wohnbau

Lösungsansätze nach Raiffeisen-Ausstieg schwierig

„Die Entwicklung des Immobilienprojektes war im Herbst vergangenen Jahres soweit abgestimmt, dass im nächsten Schritt die Planungen für eine Baueinreichung begonnen hätten, als sich völlig unerwartet die Raiffeisenbank Vorderland aus dem Projekt zurückzog“, schildert Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Bauträgers i+R Wohnbau, der für die Entwicklung und Realisierung des Projekts verantwortlich war.

Die Lösungsansätze für die neue Konstellation gestalteten sich schwierig: Die verbliebenen Partner seien mit einer plötzlich drastisch gestiegenen Ablösesumme für das Raiffeisengrundstück konfrontiert gewesen, so die Verantwortlichen. Für einen privaten Bauträger wäre kein wirtschaftlich rentables Wohnprojekt zu realisieren gewesen. „Aber auch unseren Vorschlag, einen gemeinnützigen Bauträger mit ins Boot zu nehmen und so zusätzlichen leistbaren Wohnraum in der Gemeinde zu bieten, hat der Gemeindevorstand kurzerhand abgelehnt“, erläutert Stuchly. Da auf dieser Basis keine weitere Projektentwicklung möglich sei, habe die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, sich als Bauträger aus dem Projekt zurückzuziehen.

Gemeinde: Projekt ist nicht geplatzt, Verhandlungen laufen

Wie die Gemeinde Weiler nachdrücklich betont, ist das Projekt mit dem Rückzug von i+R Schertler nicht geplatzt. Gespräche mit neuen Bauträgern sind bereits am laufen, man hoffe, schon bald Ergebnisse präsentieren zu können.

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