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Wahl-Debakel: Ex-Fans gehen auf Strache los

Auf Facebook geben FPÖ-Fans Strache die Schuld am Wahl-Desaster.
Auf Facebook geben FPÖ-Fans Strache die Schuld am Wahl-Desaster. ©APA/Facebook/Pixabay
Nach dem erschütternd schlechten Ergebnis der Freiheitlichen geben FPÖ-Fans vor allem einem die Schuld: Heinz-Christian Strache. Auf Facebook lassen sie ihrem Ärger freien Lauf. Strache selbst reagiert mit Kritik gegen seine Partei.
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FPÖ-Chef Norbert Hofer hielt sich am gestrigen Wahlabend noch sehr bedeckt, was die politische Zukunft Strache angeht. Er betonte vor allem, dass zuerst genau überprüft werden müsse, was an den Spesen-Vorwürfen dran ist.

"Sei endlich mal ruhig"

Ganz so zurückhaltend gaben sich die FPÖ-Fans auf der Strache-Facebookseite nicht. In Kommentaren machten sie ihrem Ärger über den Total-Absturz der FPÖ Luft. Der auserkorene Schuldige: Ganz klar Strache. "Sei endlich mal ruhig", "Danke Strache für dieses miserable Wahlergebnis" und "Raus mit dem Schmarotzer Strache", posteten seine ehemals so treuen Fans.

FPÖ-Wähler verziehen ihm seinen Ibiza-Auftritt, doch die Spesenaffäre, die kurz vor der Wahl publik wurde, war wohl auch vielen treuen Fans zu viel. "Habe Strache immer die Stange gehalten, habe ihm auch das Ibiza-Video verziehen weil er reingelegt wurde. Aber mit der Spesenaffäre war er endgültig unten durch bei mir", postete einer der User.

Strache schlägt zurück

Strache selbst ließ es sich nicht nehmen, direkt auf die Vorwürfe seiner Fans zu reagieren und postete fleißig zurück. Mal verlor er sich dabei in schwindlige Theorien über die Spesen-Vorwürfe, ein andermal kritisierte er sogar direkt den Wahlkampf der Freiheitlichen: "Ob nicht die Anbiederung an die ÖVP und die fehlende Verteidigung bei den miesen Angriffen gegen meine Person vielen Bürgern missfallen hat."

Die Kommentare auf der Seite könnten aber nur der erste Vorgeschmack für das sein, was Strache in der kommenden Woche blüht. Wie ernst es der Partei mit dem Rückzug ihres ehemaligen Vorsitzenden Heinz-Christian Strache ist, zeigt auch, dass es sogar noch Sonntagvormittag Überredungsversuche gab, dass dieser seine Parteimitgliedschaft ruhend stellt. Strache soll allerdings weiter auf stur stellen. 

(Red./APA)

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