Darum kann die Dornbirner Herbstmesse stattfinden

Vorerst grünes Licht für Herbstmesse per Bescheid.
Vorerst grünes Licht für Herbstmesse per Bescheid. ©Messe Dornbirn Vorerst grünes Licht für Herbstmesse per Bescheid. ©Messe Dornbirn
Auf Basis der aktuellen Rechtslage gab die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn der Herbstmesse am Montag vorerst grünes Licht.
Messe: Corona-Regeln für Besucher
Neu bei der 72. Dornbirner Herbstmesse

Die Lockerungsverordnung des Gesundheitsministeriums erlaubt ab dem heutigen Dienstag deutlich größere Veranstaltungen als bisher: 5.000 Menschen indoor, 10.000 im Freien. Auf dieser Basis erhielt die Messe Dornbirn am Montag die schriftliche Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn. Damit geht es für die Messe Dornbirn in die letzten Vorbereitungen der 72. Herbstmesse, die von 09. bis 13. September im Messequartier Dornbirn stattfindet.

Deshalb darf die Messe stattfinden

Die Geschäftsführerin der Dornbirner Messe, Sabine Tichy-Treimel, betont explizit warum die Dornbirner Herbstmesse stattfinden kann.

  • Seit 13. Juni gibt es eine eigene Bundesverordnung für Fach- und Publikumsmessen in Österreich, losgelöst von Großveranstaltungen.
  • Die Dornbirner Messe habe ein sicheres Konzept ausgearbeitet, verfügt über große Hallen und breite Gängen. Es werde alles für die Sicherheit der Mitwirkenden getan.
  • Auch große Einkaufszentren haben geöffnet und Märkte finden statt. Mit einem ausgearbeiteten Sicherheitskonzept können Veranstaltungen auch funktionieren. Tichy-Treimel verweist als Beispiele auf das poolbar-Festival, den Trailrun Lech oder die Salzburger Festspiele.
  • In ganz Österreich können per 1. September wieder Messen stattfinden. Ebenso wie in Deutschland, wo die dieselben Auflagen gelten wie in Vorarlberg.
  • Jeder Messestandort in Österreich, natürlich auch Dornbirn, hat seine Maßnahmen mit den örtlichen Behörden abgestimmt.
  • Regionale Messen seien, auch was die Schutzmaßnahmen betrifft, nicht mit internationalen großen Messen vergleichbar und leichter umsetzbar.
  • Mit dem Start der Messen werde außerdem ein starkes Signal für die durch die Coronakrise geschwächte Wirtschaft und besonders für die gesamte Veranstaltungsbranche gesetzt. Die Messen seien eine wichtige Wirtschaftsplattform für Aussteller, Dienstleister sowie Partner, Medien und Agenturen.

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Kurz kündigt strengere Regeln an

Offenbar ist diese Lockerung nicht überall gern gesehen, auch Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte bereits strengere Maßnahmen für Großveranstaltungen in den kommenden Monaten an. Diese könnten von einer Ausweitung der Maskenpflicht über eine Einschränkung der sozialen Kontakte bis zu strengeren Veranstaltungsregeln reichen, erklärt er im VN-Interview. Am Mittwoch nach dem Ministerrat werden Details dazu erwartet.

Aktuell melden Gesundheits- und Innenressort 64 aktive Corona-Fälle in Vorarlberg (Stand: Dienstag, 12 Uhr). Seit Montagabend sind drei Neuinfektionen dazu gekommen. Der Bezirk Bregenz hat derzeit die meisten aktiv positiven Fälle (26), danach folgen Bludenz mit 16, Dornbirn mit 14 und Feldkirch mit acht Fällen.

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(VOL.AT)

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