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Vorarlberg: Virusvarianten-Anteil bei 25 bis 30 Prozent

Derzeit gebe es im Land 269 Corona-Fälle, in denen eine Virusmutation festgestellt wurde, so Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher.
Derzeit gebe es im Land 269 Corona-Fälle, in denen eine Virusmutation festgestellt wurde, so Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher. ©VOL.AT/Mayer, APA
Dass Vorarlberg in der Corona-Pandemie am 15. März Öffnungsschritte setzen darf, ist auch dem bisher vergleichsweise geringen Aufkommen der ansteckenderen Virusvarianten zu verdanken.

Derzeit gebe es im Land 269 Corona-Fälle, in denen eine Virusmutation festgestellt wurde, so Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher am Freitag zur APA. 263 gehen aufs Konto der britischen Variante. Inzwischen auf sechs Fälle angewachsen sind die Infektionen mit der südafrikanischen Mutation.

263 Fälle mit britischer Variante bekannt

Erst am 25. Februar meldeten die Behörden das Auftreten des ersten Falls mit südafrikanischer Variante. Bei den Infizierten handelte es sich um ein Vorarlberger Ehepaar. Der Mann arbeitet als Grenzgänger in der Schweiz und könnte sich dort angesteckt haben, so die Vermutung. Inzwischen sei dieser Cluster auf insgesamt fünf Personen angewachsen. Am Freitag kam zudem ein weiterer Fall hinzu, der nicht in Zusammenhang mit diesem Cluster stehe, so Grabher. Auch hier gebe es einen Schweiz-Bezug. Die Kontakt-Nachverfolgung laufe auf Hochtouren.

Die britische Variante kennt man in Vorarlberg dagegen schon länger, konkret seit Anfang Februar. Insgesamt wurden bisher 263 Fälle nachgewiesen. Die brasilianische Variante wurde bisher nicht festgestellt, erklärte der Landessanitätsdirektor. Der Anteil der Virusvarianten an den Infektionen in Vorarlberg belaufe sich daher auf 25 bis 30 Prozent, Tendenz steigend.

(APA)

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