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Vorarlberg: "Grüne wollen Tierleid ausgelöst durch Kälbertransporte verhindern!"

„Die Kälber aus Vorarlberg bleiben nur wenige Stunden in Bozen und werden dann in alle Himmelsrichtungen weitertransportiert", schreibt Daniel Zadra in einer Aussendung.
„Die Kälber aus Vorarlberg bleiben nur wenige Stunden in Bozen und werden dann in alle Himmelsrichtungen weitertransportiert", schreibt Daniel Zadra in einer Aussendung. ©Lerch
Grünen-Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra enthüllt in einer Presseaussendung am Dienstag neue Fakten zu den umstrittenen Kälbertransporten.
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In grenzüberschreitender Kooperation mit den Südtiroler Grünen hat Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra eine Anfragebeantwortung zu den Kälbertransporten von Vorarlberg nach Bozen erhalten, in der nun offiziell bestätigt werde, was viele vermutet hätten. „Die Kälber aus Vorarlberg bleiben nur wenige Stunden in Bozen und werden dann in alle Himmelsrichtungen weitertransportiert. Alle Anstrengungen müssen nun darauf gerichtet sein, dieses Tierleid in Zukunft zu verhindern!“, fordert Zadra in einer Presseaussendung.

In der Beantwortung der Anfrage werde geklärt, dass Bozen nicht der endgültige Bestimmungsort der Kälber sei, da die Kälber weder geschlachtet noch 48 Stunden in Bozen ausgeladen werden. „Der Transport aus Vorarlberg geht dadurch weiter und die Vorarlberger Behörden sind somit auch rechtlich in der Verantwortung. Jetzt muss alles dafür getan werden, damit diese langen Tiertransporte ein für alle Mal der Vergangenheit angehören!“, betont Zadra.

“Müssen Tierleid verhindern”

„Wir müssen das Tierleid verhindern und den Landwirten eine attraktive Alternative aufzeigen“, bekräftigt Zadra. Dass dieser Weg viele Anstrengungen benötige, stehe außer Frage. „Viele Vorschläge liegen auf dem Tisch. Ich werde zusätzliche Initiativen, die Tiertransporte verringern, in den kommenden Tagen präsentieren“, so Zadra weiter.

Zadra ist überzeugt davon, dass Vorarlberg ohne fragwürdige Tiertransporte auskommen kann. „Dafür müssen aber auch bisher gewohnte Pfade verlassen und gemeinsam an einer Zukunft für Vorarlbergs Landwirtschaft gearbeitet werden“, schließt Zadra.

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