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Vettel-Sieg in Abu Dhabi - Schumacher-Rekord eingestellt

Den Rekord endgültig brechen könnte Vettel beim vorletzten Saisonrennen am 17. November in Austin/USA.
Den Rekord endgültig brechen könnte Vettel beim vorletzten Saisonrennen am 17. November in Austin/USA. ©EPA
Sebastian Vettels Siegeshunger ist noch lange nicht gestillt. Eine Woche nach der neuerlichen Weltmeister-Krönung hat der Deutsche am Sonntag in Abu Dhabi die Konkurrenz deklassiert und eine Rekordserie von Michael Schumacher egalisiert.
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Sein dritter Triumph auf dem Yas Marina Circuit war gleichzeitig sein siebenter Saisonsiegsieg in Serie – das hatte bis dato nur sein einstiges Vorbild “Schumi” im Jahr 2004 geschafft.

“Das kannst diesmal du bezahlen”

“Das Auto war einfach brillant. Ich bin über die Strecke geflogen”, meinte Vettel, der den elften Saison- und 37. Karriere-Sieg seinen nach Abu Dhabi mitgekommenen Eltern widmete. Wie vor einer Woche in Indien feierte der 26-Jährige auch in Abu Dhabi nach der Zieldurchfahrt mit rauchenden Reifen und zeichnete sogenannte “Donuts”-Kreise in den Asphalt.

“Das kannst diesmal du bezahlen”, ließ Red-Bull-Teamchef Christian Horner seinen Musterschüler via Funk wissen. Denn nach dem Indien-Rennen hatte Red Bull eine Geldstrafe von 25.000 Euro aufgebrummt bekommen. “Ich glaube, dass es diesmal keine Strafe geben wird”, meinte Vettel optimistisch.

Vettel unschlagbar

Vettel überholte gleich beim Start seinen auf die Pole Position gefahrenen Teamkollegen Mark Webber und fuhr danach an der Spitze ein einsames Rennen. Nach den 55 Runden hatte der vierfache Weltmeister mehr als eine halbe Minute Vorsprung auf Webber (+ 30,8 Sekunden) und den drittplatzierten Deutschen Nico Rosberg im Mercedes (33,7).

Vettel kann Bestmarke in Austin brechen

Brechen kann Vettel die Bestmarke von Schumacher bereits am 17. November beim Grand Prix der USA in Austin/Texas. Vor diesem Rennen führt Vettel die WM mit 347 Punkten hoch überlegen vor dem in Abu Dhabi fünftplatzierten Fernando Alonso (217) und dem am Sonntag ausgeschiedenen Kimi Räikkönen (183) an.

Gemeinsam mit Vettel darf sich auch das österreichisch-englische Red-Bull-Team über immer neue Superlativen freuen. Für die Truppe von Firmenchef Dietrich Mateschitz war es bereits der 45. Sieg in der Formel 1, zudem der 15. Doppelerfolg.

Alonso schnappt Vettel Prestigeerfolg weg

Das Red-Bull-Team musste Vettel in Abu Dhabi immer wieder daran erinnern, es nicht zu übertreiben, die Reifen und sein Auto zu schonen. Doch der Champion folgte der Anweisung nur bedingt. Wie so oft wollte er sich auch noch die schnellste Rennrunde sichern. Diesmal aber klappte es nicht. Erzrivale Alonso schnappte Vettel diesen kleinen Prestigeerfolg weg.

Der zweitplatzierte Webber wusste natürlich, dass er den möglichen ersten Saisonsieg mit dem verpatzten Start verschenkt hat. “Leider war der Beginn des Rennens nicht gut genug. Da hat sich Sebastian den Vorsprung herausgefahren, danach hatte ich keine Chance mehr, ihn einzuholen”, sagte der 37-Jährige, für den mit Saisonschluss seine zwölfjährige Formel-1-Karriere zu Ende geht.

Grand Prix von Abu Dhabi

Endstand nach 55 Runden:
1. Sebastian Vettel GER Red Bull
2. Mark Webber AUS Red Bull + 30,829
3. Nico Rosberg GER Mercedes 33,650
4. Romain Grosjean FRA Lotus 34,802
5. Fernando Alonso ESP Ferrari 1:07,181
6. Paul di Resta GBR Force India 1:18,174
7. Lewis Hamilton GBR Mercedes 1:19,267
8. Felipe Massa BRA Ferrari 1:22,886
9. Sergio Perez MEX McLaren 1:31,198
10. Adrian Sutil GER Force India 1:33,257
11. Pastor Maldonado VEN Williams 1:35,989
12. Jenson Button GBR McLaren 1:43,767
13. Esteban Gutierrez MEX Sauber 1:44,295
14. Nico Hülkenberg GER Sauber 1 Runde
15. Valtteri Bottas FIN Williams 1 Runde
16. Daniel Ricciardo AUS Toro Rosso 1 Runde
17. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 1 Runde
18. Giedo van der Garde NED Caterham 1 Runde
19. Charles Pic FRA Caterham 1 Runde
20. Jules Bianchi FRA Marussia 2 Runden
21. Max Chilton GBR Marussia 2 Runden

Out: Kimi Räikkönen (FIN/Lotus)

Schnellste Runde: Fernando Alonso (1:43,434/55. Runde)

 

Punkterekord und meiste Saisonsiege möglich

Der Italiener Alberto Ascari triumphierte 1952 und 1953 saisonübergreifend bei neun GP-Teilnahmen in Folge. Beim zweiten Saisonrennen 1953, den 500 Meilen von Indianapolis, war die Ferrari-Legende aber wie alle seine europäischen Formel-1-Rivalen nicht angetreten. Das Indy 500 wurde dennoch zu einem WM-Lauf erklärt und unterbrach damit Ascaris Rekordserie von neun Triumphen.Vettel könnte mit Siegen in den ausständigen beiden Rennen 2013 aber auch Ascari noch einholen. Zudem winkt ihm ein Punkterekord. Die aktuelle Bestmarke von 392 Zählern hält der Red-Bull-Star seit 2011 selbst. Bei Triumphen in zwei Wochen in Austin und eine Woche später beim Finale in Sao Paulo würde er 397 erreichen – und auch Schumachers Bestmarke von 13 Saisonsiegen aus 2004 egalisieren.

Die meisten Siege in aufeinanderfolgenden Formel-1-WM-Läufen:
7 Siege – Michael Schumacher (GER) 2004
7 Siege – Sebastian Vettel (GER) 2013 *
6 Siege – Michael Schumacher (GER) 2000-2001
5 Siege – Jack Brabham (AUS) 1960
– Jim Clark (GBR) 1965
– Nigel Mansell (GBR) 1992
– Michael Schumacher (GER) 2004

Anm.: Alberto Ascari (ITA) gewann 1952 und 1953 saisonübergreifend bei neun GP-Starts hintereinander. Seine Serie wurde aber vom Indy 500 unterbrochen, bei dem er 1953 nicht angetreten war.

* = aktuelle Serie

Liste der meisten Siege in einer Formel-1-Saison:
1. Michael Schumacher (GER) 13 (2004)
2. Michael Schumacher (GER) 11 (2002)
. Sebastian Vettel (GER) 11 (2011)
. Sebastian Vettel (GER) 11 (2013) **
5. Nigel Mansell (GBR) 9 (1992)
. Michael Schumacher (GER) 9 (1995)
. Michael Schumacher (GER) 9 (2000)
. Michael Schumacher (GER) 9 (2001)
9. Ayrton Senna (BRA) 8 (1988)
. Michael Schumacher (GER) 8 (1994)
. Damon Hill (GBR) 8 (1996)
. Mika Häkkinen (FIN) 8 (1998)

** = nach 17 von 19 Saisonrennen

(APA)

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