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Gefährlicher Kreisverkehr - Wie lässt sich die Situation lösen?

Die Situation am Engel-Kreisverkehr könnte sich weiter verschärfen.
Die Situation am Engel-Kreisverkehr könnte sich weiter verschärfen. ©Rauch / VOL.AT
Im Laufe der Woche kam es zu mehreren teils schweren Unfällen mit Radfahrern oder Fußgängern im Ländle. Besonders die Situation am Engel-Kreisverkehr sei kritisch - und spitzt sich vermutlich noch weiter zu.
Vorarlberg: Unfall mit Radfahrer in Lustenau

Am Montag hat sich in Lustenau im Engel-Kreisverkehr ein schwerer Unfall ereignet. VOL.AT berichtete.

Ein Radfahrer wurde von einem Lkw überrollt. In Bludenz hat nur einen Tag danach ein Autofahrer eine Mutter mit ihrem Kind angefahren, die auf einem Zebrastreifen die Straße überqueren wollte. Experten fordern jetzt neue Konzepte in der Verkehrsplanung. Fußgänger und Radfahrer sind dort derzeit stark benachteiligt.

Verschärfung durch Mautbefreiung

Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) ist sich der Situation am Engel-Kreisverkehr bewusst. "Es ist eine der frequentiertesten Kreisverkehre an Landesstraßen, und wenn wir wollen, dass der Fahrrad-Anteil nach oben geht, dann müssen solche Gefahrenstellen völlig neu konzipiert und viel sicherer werden", sagt er gegenüber "Vorarlberg Heute".

Doch die Situation könnte sich erst einmal weiter verschärfen: Mit der Mautbefreiung bis Hohenems würde der Verkehr durch Lustenau weiter zunehmen, "weil einfach das Faktum geschaffen wurde, dass man ab Sonntag mautfrei von Dornbirn Süd in die Schweiz fahren kann - und da ist sonnenklar, dass dieser Kreisverkehr noch mehr befahren wird", so der Bürgermeister weiter. Dabei sei das Fass jetzt schon mehr als voll.

Vorzeigeprojekt in Wolfurt

In Wolfurt dagegen ist seit 5 Jahren die Landesstraße eine Begegnungszone. Alle Verkehrsteilnehmer sind dort gleichberechtigt. Autofahrer dürfen nicht mehr als 40 Stundenkilometer fahren. Das habe sich ausgewirkt: Unfälle seien laut "Vorarlberg Heute" keine mehr vorgekommen.

Verkehrsplaner sieht zwei Optionen

Der Verkehrsplaner Gerhard Engstler sieht bei einem so großen Kreisverkehr wie dem Engel-Kreisel zwei Möglichkeiten: "Ich kann den Radfahrer ganz herausnehmen, ähnlich wie den Fußgänger, und führe den Radfahrer um den Kreisverkehr herum, sodass er immer nur bei den Mittelinseln queren muss. Die andere Möglichkeit ist, dass ich Fahrradrouten schaffe, die abseits der großen Straßen gehen."

Es sei dem Verkehrsexperten bekannt, dass Lustenau plane, parallele Radrouten herzurichten. Innerhalb von ein, zwei Jahren - schätzt her - würde hier sehr viel passieren. Was man am Kreisverkehr macht, liege allerdings nicht an Lustenau, sondern am Land, da es eine Landesstraße betrifft.

(Red.)

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