Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Tierhandel in Dornbirn aufgedeckt: So geht es den beschlagnahmten Vierbeinern

©VOL.AT/Mayer
Am Sonntag wurde in Dornbirn ein illegaler Tierhandel aufgedeckt. Clemens Giselbrecht vom Tierschutzheim Dornbirn erklärt, wie es um die Hunde und Katzen aus Serbien steht.
Polizei deckt Tierhandel auf
Tiere im Tierschutzheim

Die Vorarlberger Polizei hat am Sonntag in Dornbirn einen illegalen Tierhandel aufgedeckt. Die von zwei Serben transportierten Vierbeiner wurden im Tierschutzheim Dornbirn untergebracht. “Wir haben insgesamt elf Hunde und zwölf Katzen bekommen”, berichtet Clemens Giselbrecht vom Tierschutzheim. “Den Hunden geht es sehr gut. Sie sind alle sehr zutraulich und in einem guten gesundheitlichen Zustand.” Was den weiteren Verbleib der Vierbeiner angeht, gilt es abzuwarten. “Jetzt liegt es bei den Behörden”, so Giselbrecht, das Bundesministerium wisse bereits Bescheid.

“Es geht ihnen gut”

“So ein Transport ist natürlich sehr anstrengend für die Tiere”, weiß Giselbrecht. “Oft fehlt es ihnen einfach an Wasser und Futter”, erklärt er. Auch die erforderlichen regelmäßigen Pausen würden nicht eingehalten. Die Tiere werden unter Stress gesetzt, seien mitunter unterernährt und würden in sehr kleinen Behältern transportiert. Während sich einige Hunde schon im Außengehäge austoben dürfen, wurden andere Tiere vorsichtshalber unter Quarantäne gestellt. Der Tierarzt wird noch am Montag die Hunde und Katzen untersuchen. “Auf den ersten Blick geht es ihnen wirklich gut”, lässt Giselbrecht aufatmen.

Finanziell und sozial motiviert

Clemens Giselbrecht sieht zwei Hauptgründe für den Transport von Haustieren nach Österreich und in die Schweiz. “Das eine ist natürlich dieses finanzielle Motiv”, so Giselbrecht. “Das zweite ist natürlich auch, dass man diesen Tieren aus dem Ausland helfen will, was vielleicht ein falscher Ansatz ist.” Es gebe genügend Tiere im Land, denen man zuerst helfen solle. Wer sich für Tiere im Ausland einsetzen wolle, solle man die Tierschutzvereine und Tierheime vor Ort direkt finanziell oder durch ehrenamtliche Hilfe unterstützen.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Dornbirn
  • Tierhandel in Dornbirn aufgedeckt: So geht es den beschlagnahmten Vierbeinern
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen