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Ski-Weltcup in Zürs – Damen machen den Anfang

Am Donnerstag und Freitag gastiert der Ski-Weltcup am Arlberg.
Weltcup in Zürs: Strecke rennfertig
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Ergebnisse des Weltcup-Parallelrennens der alpinen Ski-Damen in Lech - Qualifikation:

  • 1. Lara Gut-Behrami (SUI) 46,52 Sek.
  • 2. Sara Hector (SWE) +0,16 Sek.
  • 3. Petra Vlhova (SVK) +0,24
  • 4. Marta Bassino (ITA) +0,25
  • 5. Paula Moltzan (USA) 0,29
  • 6. Franziska Gritsch (AUT) +0,33
  • 7. Thea Louise Stjernesund (NOR) +0,38
  • 8. Elisa Mörzinger (AUT) +0,39
  • 9. Kristin Lysdahl (NOR) +0,40
  • 10. Tina Robnik (SLO) +0,46
  • 11. Federica Brignone (ITA) +0,59
  • 12. Maryna Gasienica-Daniel (POL) +0,64
  • 12. Katharina Liensberger (AUT) +0,64
  • 14. Adriana Jelinkova (NED) +0,71
  • 15. Katharina Truppe (AUT) +0,73
  • 16. Coralie Frasse Sombet (FRA) +0,77

Nicht qualifiziert u.a.: 28. Ramona Siebenhofer (AUT) +1,06 - 30. Ricarda Haaser (AUT) +1,11 - 40. Katharina Gallhuber (AUT) +1,45

Ausgeschieden: Katharina Huber (AUT).

Nicht am Start: Chiara Mair (AUT)

Die Quali live

Nach 26 Jahren Absenz kehrt der Ski-Weltcup ausgerechnet im Corona-Jahr 2020 wieder auf Vorarlberger Schnee zurück. Am Donnerstag und Freitag bestreiten die Alpin-Stars in der "Flexenarena" in Lech-Zürs zwei Parallel-Riesentorläufe, wobei die Damen den Auftakt machen.

(c) Oliver Lerch

Günstige Wetterprognose

Bei der Rückkehr des alpinen Skiweltcups nach Vorarlberg nach 26-jähriger Pause wird Sonnenschein die Sportlerinnen und Sportler begrüßen. Die Wetterprognose für die Wettkampftage - Donnerstag und Freitag - ist günstig. Die am frühen Abend in Lech/Zürs angesetzten Parallelrennen werden freilich unter Flutlicht und bei "frischen" Temperaturen stattfinden.

Die Damen bestreiten am Donnerstag ein Parallelrennen auf der neuen Strecke, die Herren einen Tag später. Die Qualifikationen für die K.o.-Phase mit jeweils 16 Teilnehmern sind um 10.00 Uhr angesetzt, ab 17.45 Uhr (Damen) bzw. 17.50 Uhr (Herren) werden dann die Sieger ermittelt.

Lech-Bürgermeister Stefan Jochum (c) Oliver Lerch

Bis Donnerstag jedenfalls anhalten wird der aktuelle Hochdruckeinfluss, versicherte der Wetterdienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Bregenz auf APA-Anfrage. "Das Wetter wird schön bleiben", hieß es zu Wochenbeginn. Tagsüber werden am Donnerstag und Freitag Höchsttemperaturen im Bereich von vier bis fünf Grad - also deutlich über dem Gefrierpunkt - in Lech/Zürs zu erwarten sein. Die Nächte hingegen werden klar und entsprechend.

(c) Oliver Leerch

Einziger Parallelslalom der Saison

Der Event ist der einzige dieser Art im Corona-adaptierten Weltcupkalender 2020/21. Eine eigene Disziplinwertung gibt es deshalb nicht, die eingefahrenen Punkte zählen aber für den Gesamtweltcup. Das Format wurde wieder einmal verändert. Nach Kritik an der nicht immer fairen Kurssetzung werden die Sieger nun nach zwei Fahrten - einmal am roten, einmal am blauen - Kurs ermittelt. "Damit will man den Glücksfaktor reduzieren, damit alle die gleichen Chancen haben", erklärte Mörzinger.

Geländekorrekturen mussten dennoch vorgenommen werden, damit auf dem Hang neben der Trittkopfbahn zwei möglichst identische Läufe nebeneinander gesetzt werden können. Trainieren durften die Damen auf dem Hang nicht mehr - am Donnerstag wartet daher auf alle eine Überraschung.

(c) Oliver Lerch

Als Vorsitzender des Organisationskomitees sorgt Olympiasieger Patrick Ortlieb dafür, dass die Nachtrennen prinzipiell mit den gleichen Sicherheitsabläufen wie der Auftakt in Sölden Mitte Oktober stattfinden. Das Aufkommen an Personen wurde aus Vorsichtsgründen allerdings noch einmal reduziert.

Liensberger heiß auf "Face-to-Face"-Vergleich

Bereit ist auch Lokalmatadorin Katharina Liensberger. Für sie geht es nach zwei dritten Slalom-Plätzen in Levi auch darum, im Format Frau gegen Frau anzuschreiben. Auf direkte Unterstützung ihrer Fans muss sie verzichten.

Katharina Liensberger (c)) APA

"Ich weiß, dass viele Leute vor Ort gewesen wären", verriet Liensberger im Gespräch mit der APA. Rennen vor heimischer Kulisse hätten ihr in der Vergangenheit immer einen Schub gegeben. Die Rückkehr des Weltcups ins Ländle ist für die 23-Jährige aus Göfis aber noch bedeutsamer. "Es ist auch schön, wie viele aus der Heimat mir jetzt nach meinen Erfolgen in Levi geschrieben haben. Sie sind in Gedanken bei mir und werden hoffentlich auch vor dem Fernseher zuschauen. Nichtsdestotrotz erfordert die Situation strikte Maßnahmen. Die Gesundheit steht an erster Stelle."

Corona: Schwarz fällt aus

Dass mit Marco Schwarz nun ein ÖSV-Teamkollege einen positiven Coronatest abgeben hat, tue ihr "extrem leid". Über die Umstände, wie sich der Kärntner angesteckt haben könnte, wisse sie nichts. Dennoch leide sie mit. "Es ist einfach eine sehr schwierige Situation", sagte Liensberger. "Es geht auch um Selbstdisziplin. Aber natürlich ist es schwierig, die 'Bubble' ganz strikt einzuhalten, wenn man zu Hause ist."

Shiffrin nicht am Start

Bei den Damen wird auch die Slowakin Petra Vlhova, die am vergangenen Wochenende beide Levi-Slaloms gewann und den Gesamtweltcup anführt, am Start stehen. Verzichten auf das One-Night-Stand im Ländle wird laut APA-Informationen US-Superstar Mikaela Shiffrin. Die 25-Jährige, die im Lappland mit den Plätzen zwei und fünf auf die Weltcup-Bühne zurückgekehrt ist, will stattdessen Trainingsrückstand wettmachen. Das Team Schweden, das von den finnischen Behörden nach einem positiven Test eines Trainers kollektiv unter Quarantäne gestellt worden war, ist mit fünf Sportlern dabei. Im Frauen-Bewerb ist Sara Hector als schwedische Solokämpferin vertreten.

(red/APA)

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