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Stellungnahme des Bürgermeisters zur möglichen Wasserkraftnutzung der Frutz

Bgm. Nesensohn: "...Daher stehe ich alternativen Stromquellen, wie der der Wasserkraft und Windkraft, unter Berücksichtigung des Naturschutzes, positiv und sachlich gegenüber."
Bgm. Nesensohn: "...Daher stehe ich alternativen Stromquellen, wie der der Wasserkraft und Windkraft, unter Berücksichtigung des Naturschutzes, positiv und sachlich gegenüber." ©VOL.AT/mwe
"Zurück zum Waschhobel! Zurück zum Holzherd!" - Der Laternser Bürgermeister Harald Nesensohn hat in einem Leserbrief zur möglichen Wasserkraftnutzung der Frutz Stellung genommen:

“So richtig übel wird mir nur, wenn ich die Kommentare der letzen Zeit über die mögliche Wasserkraftnutzung der Frutz von einigen Grünen mit verfolgen muss.

Wir leben heute in einer Zeit wo gewisse Dinge, wie etwa die Nutzung von Strom nicht mehr wegzudenken ist. Ich persönlich kenne keinen Menschen der auf diese Energieform auch nur annähernd verzichten kann oder will.

Gerade als Gemeindeverantwortlicher in Laterns ist einem sehr bewusst, wie wichtig eine funktionierende Natur und der sensible Umgang mit der Schöpfung ist.

Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass man gegen ein Projekt ist, bevor dieses im Detail bekannt ist, noch einer Naturverträglichkeitsprüfung oder einem geologisches Gutachten unterzogen wurde. Genau das ist bei der jetzigen Diskussion um die Nutzung der Frutz der Fall. Hauptsache man ist rechtzeitig dagegen, damit eine sachliche Diskussion im Vorhinein schon ins schiefe Licht gerückt wird wie bei so vielen Projekten! Oder wollen sich unwichtige  Personen damit ins Licht – „Kerzenlicht“ – rücken?

Das heißt aber auch nicht, dass gerade alle Natur – Ressourcen auf Biegen und Brechen genutzt werden sollten. Ich würde mir wünschen, dass gerade bei der Suche nach lebenswichtigen Energiequellen, wie es beim Strom der Fall ist, und es sich gleichzeitig  auch um einem wichtigen Bestandteil bei der Umsetzung der Energieautonomie handelt, auf einer sachlichen und fachlichen Ebene diskutiert wird.

Ich brauche keine Atomkraftwerke und möchte meine Wäsche aber auch nicht mehr mit dem Waschhobel waschen, so wie es meine Urgroßmutter noch musste. Daher stehe ich alternativen Stromquellen, wie der der Wasserkraft und Windkraft, unter Berücksichtigung des Naturschutzes, positiv und sachlich gegenüber. Auch unter dem Umstand, dass ich als Vertreter einer vielleicht möglich betroffenen Gemeinde über die konkreten Pläne an der Frutz auch noch nicht offiziell informiert bin.”

Harald Nesensohn

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