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Spatenstich zum Umbau Feuerwehrgerätehaus Tosters

Spatenstich Feuerwehr Tosters
Spatenstich Feuerwehr Tosters ©Stadt Feldkirch
Wie soll das Feuerwehrwesen für Feldkirch organisiert sein und wie kann man optimale Sicherheit im Interesse der Bevölkerung auch langfristig sichern? Dieser Frage ging man in Feldkirch im Rahmen einer umfassenden Studie mit der Unternehmensberatung Rinke aus Wuppertal und unterstützt vom Land Vorarlberg auf den Grund.

Feuerwehren in Feldkirch top – Bekenntnis zu sechs Standorten.

Die wichtigsten Ergebnisse wurden vor genau einem Jahr präsentiert:

  • Die in Jahrzehnten gewachsene Standortstruktur mit sechs verschiedenen Wehren erwies sich in der vorliegenden kritischen Überprüfung als nahezu ideal.
  • Die Vorgabe, dass im Ernstfall jedes Gebäude in Feldkirch innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden muss, kann genau deswegen erreicht werden, weil wir statt einer einzigen großen Einsatzzentrale über diese sechs dezentralen Feuerwehren verfügen.
  • Auch die praktizierte Aufgabenteilung der einzelnen Wehren sowie die Schwerpunkt-Setzung werden für sehr gut befunden.
  • Die Gesamtzahl und der Ausbildungsstand der Freiwilligen bezogen auf die Größe der Stadt ist erfreulich hoch.
  • Beim Fuhrpark aller sechs Wehren wurde Adaptierungsbedarf erkannt – Umschichtungen sowie eine Aufstockung des Fuhrparks von damals 23 auf 24 Fahrzeuge wurden empfohlen
  • Räumlich sind die Wehren gut ausgestattet. Ausgebaut und adaptiert werden muss in nächster Zeit lediglich das Gerätehaus in Tosters.

Konzept wird konsequent umgesetzt

Mit dem Spatenstich wird genau ein Jahr nach Veröffentlichung der Studie einmal mehr bewiesen, dass in Feldkirch solche Konzepte nicht für die Schublade erstellt werden!

Die Planung zur Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrhauses sind in den letzten Monaten in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Tosters und dem Landesfeuerwehrverband erfolgt.

Investitionen von 1,3 Millionen Euro für Feuerwehr Tosters

Die Feuerwehr Tosters unter der Führung von Kommandant Hans Morscher ist spezialisiert auf Unfälle mit Problemstoffen – ein Schwerpunkt, der laut Feuerwehkonzept weiter vertieft werden soll. Dazu wird ein neues Katastrophenfahrzeug angeschafft, für das ein Garagenplatz geschaffen wird.

Im Erweiterungsbau entstehen

  • zwei zusätzliche Garagen mit

  • Zugriffslager,

  • Atemschutzraum,

  • Einsatzbekleidungspflege, – und Waschräume

  • sowie eine Werkstatt

Mit der zukünftigen

  • Stationierung der Gefahrengutausrüstung für den Bezirk Feldkirch geht auch die

  • Modernisierung der Funkanlage einher.

  • Bis Juni 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

  • Auch während der Umbauzeit ist die Feuerwehr Tosters jederzeit einsatzbereit.

 

Bauprogramm vorläufig abgeschlossen – alle Feldkircher Wehren gut ausgestattet

Die 313 aktiven Freiwilligen bei den sechs Feldkircher Wehren leisten jedes Jahr unzählige unbezahlte Arbeit. Allein im Jahr 2008 wurden bei 221 Einsätzen der Feldkircher Wehren über 7.000 Stunden ehrenamtlich geleistet.

„Da ist es mehr als gerechtfertigt, für ordentliche Arbeitsbedingungen und moderne Ausrüstung zu sorgen“, betont Bürgermeister und Feuerwehrreferent Mag. Wilfried Berchtold.

Mit dem Spatenstich in Tosters wird im Bereich Gerätehäuser ein Schlusspunkt des Bauprogramms für die Feldkircher Wehren gesetzt. Wenn nächstes Jahr die Feuerwehr Tosters in ihr saniertes und erweitertes Haus einziehen kann, dann darf die räumliche Situation für alle sechs Wehren mit Recht als sehr gut bezeichnet werden.

Synergien werden genutzt

Im Rahmen des Umbaus kommen bereits erste Synergien aus dem Feuerwehkonzept 2020 zum Tragen. So wird der veraltete Schlauchturm in Tosters nicht mehr zum Trocknen der Schläuche verwendet. Stattdessen werden die Schläuche in der modernen Anlage der Feuerwehr Feldkirch Stadt gereinigt und getrocknet: Rund 800 Schläuche der Feuerwehr Stadt und 500 Schläuche der Tostner Wehr werden künftig pro Jahr dort gereinigt.

 

STADT FELDKIRCH

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