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Sollte in Vorarlberg die Grundversorgung – Stichwort Wasser - Privatisierungen unterzogen werden?

Wasser gilt den Parteien als hohes Gut.
Wasser gilt den Parteien als hohes Gut. ©VOL.AT/Ludwig Berchtold
Umfrage von VOL.AT unter den zur Landtagswahl antretenden Parteien: Kosteneffizienter, Kundenorientierter: Das sind die Argumente, die Privatisierungsbefürworter ins Feld führen. Kritiker bemängeln, dass die Grundversorgung für Privatisierungen ungeeignet ist - und verweisen dabei auf Negativ-Beispiele. Was sagen die zur Landtagswahl antretenden Parteien - soll auch die Grundversorgung Privatisierungen unterzogen werden?
Ist Wohnen leistbar?
Mehr Mittel für häusliche Pflege?
Mehr für Kunst & Kultur?
Cannabis-Legalisierung?
Aus für Bezirkshauptmannschaften?

Kommentar Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP): Das wird es mit der Volkspartei nicht geben. Wir wollen unsere Eigenständigkeit stärken und nicht etwa schwächen, indem wir unser Familiensilber verkaufen. Ein klares Nein zur Privatisierung von Wasser, Energie- oder Gesundheitsversorgung.

Wallner

Kommentar Dieter Egger (FPÖ): Die Strukturen der Grundversorgung in unseren Gemeinden – wie bspw. die Trinkwasserversorgung – sind historisch gewachsen, haben sich bewährt und gewährleisten der Bevölkerung eine hohe Wasserqualität zu leistbaren Preisen. Wasser ist ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und gehört nicht in private Hände.

Egger

Kommentar Johannes Rauch (die Grünen): Auf gar keinen Fall. Daseinsvorsorge ist Aufgabe der öffentlichen Hand und keine Frage, die der “Markt” regeln kann. Sonst werden die Profite abgeschöpft, die Infrastruktur lässt man verlottern und dann kann der Staat das wieder übernehmen – und um teures Geld sanieren. Und wer – wie NEOS – Illwerke-VKW verkaufen will, verkauft die beste Einnahmenquelle des Landes Vorarlberg und den Garanten für eine sichere und günstige Stromversorgung!

LTW 14 Johannes Rauch

Kommentar Michael Ritsch (SPÖ): Kommt für uns nicht in Frage. Wasser ist das “Vorarlberger Gold und Erdöl” und muss Allgemeingut bleiben!

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Kommentar Sabine Scheffknecht (NEOS): Die Grundversorgung in Vorarlberg ist gut und soll es auch bleiben! Die unzähligen Wassergenossenschaften in Vorarlberg sind ein positives Beispiel für das erfolgreiche Miteinander von öffentlichen und privatrechtlichen Strukturen.

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Kommentar Friedrich Gsellmann (Piratenpartei): Wasser ist Leben und darf in keinem Fall der Profitgier ausgeliefert werden.

piraten

Kommentar Hannes Hausbichler (Männerpartei): Ein natürliches Monopol wie das Wassernetz ist, so weiß jeder gute Wirtschaftswissenschaftler, ist nicht für Privatisierung geeignet. Konzerne könnten dann mit den Wasserkunden machen, was sie wollen.

Hannes Hausbichler, Männerpartei
Hannes Hausbichler, Männerpartei ©VN/Philipp Steurer

Kommentar Christoph Alton (WIR): Wasser ist von höchstem Wert und soll von allen Menschen kostengünstig konsumiert werden können. Daher sind WIR für die Beibehaltung der bisherigen Wasserrechte durch das Land.

Christoph Alton

Kommentar Erwin Dünser (CPÖ): Das Wasser ist die Grundlage jedes Lebens und darf auf keinen Fall privatisiert werden.

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Info:

VOL.AT hat sämtliche Spitzenkandidaten der zur Landtagswahl antretenden Parteien zu verschiedenen Themengebieten befragt. Die Spitzenkandidaten konnten mit “Ja” und “Nein” antworten, und jeweils noch von “sehr wichtig” über “wichtig” bis “unwichtig” einstufen, welche Relevanz das Thema bei ihnen einnimmt.

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