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So schaut das Leitbild 2030 für den Harder Hafen aus

Kurz vor der Volksabstimmung am 1. Dezember präsentierte die Marktgemeinde ihren Bürgern die geplante Neugestaltung.
„Der See ist eine heilige Kuh“

Am Donnerstagabend lud die Marktgemeinde ihre Bürger zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über das „Leitbild zur Hafen- und Ufergestaltung 2030“ in den Spannrahmen ein. In Hinblick auf die bevorstehende Volksabstimmung am 1. Dezember stand dabei die Information der Harder zur Neugestaltung des Hafenareals im Mittelpunkt.

Dabei präsentierten die Verantwortlichen den aktuellen Stand im Projekt „Leitbild zur Hafen- und Ufergestaltung 2030“ sowie das eng damit zusammenhängende und neu überarbeitete Verkehrs- und Mobilitätskonzept.

Bgm. Harald Köhlmeier (M.), Projektbegleiter Architekt Wolfgang Fiel (r.) und Verkehrsplaner DI Michael Szeiler (l.) - Foto: Marktgemeinde Hard

Diskussionskojen für die Besucher-Fragen

In eigenen, thematisch gegliederten Diskussionskojen gingen die Vertreter der Harder Expertengruppe im Anschluss an die Präsentationen auf die Fragen der Besucher ein. Die wesentlichsten Themen wurden am Ende der Veranstaltung nochmals im Plenum erörtert.

Die Besucher verschafften sich einen Überblick über die Hafen-Pläne -
Foto: Marktgemeinde Hard

Verkehr und Mobilität

Die zukünftige Organisation des Verkehrs soll laut dem erarbeiteten Leitbild beinhalten, dass zentrale Bereiche verkehrsberuhigt, die Verkehrssicherheit erhöht oder Parkplätze neu strukturiert werden.

Neugestaltung des Harder Hafens -
Leben am See

Im Leitbild 2030 wird das gesamte Hafenquartier in Teilgebiete unterteilt, die sich durch jeweils unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte unterscheiden, aber gleichzeitig durch mögliche neue Wege, Plätze, Fahrradrouten und Sichtverbindungen miteinander verbunden sind.

Ein zentraler Bereich ist dabei das neu zu gestaltende Hafenareal mit der vorgeschlagenen Schaffung einer zusätzlichen Wasserfläche zwischen heutigem Sport- und Zollhafen. Die zusätzliche Wasserfläche soll den heutigen Seepark zum Dreh- und Angelpunkt des Hafenquartiers machen. Damit sollen die Funktionen zwischen Binnenbecken und Strandbad von jenen des Hafens entflochten werden.

Die Natur- und Naherholungsgebiete sollen laut Leitbild auch zukünftig bewahrt und öffentlich zugänglich bleiben, wie etwa die Auflandungsfläche und der Grüne Damm.

Die Opposition spricht sich dagegen aus, dass eine Verbindung zwischen Zollhafen und Sporthafen hergestellt werden soll, indem man den Minigolplatz und den Zugang zum Strandbad abgräbt. Auch ohne Durchstich könne das Seeufer saniert werden, argumentiert beispielsweise Eva Hammerer von den Grünen.

"Soll die Marktgemeinde Hard im Zuge der Umsetzung des „Leitbilds zur Hafen- und Ufergestaltung 2030“ eine neue Wasserfläche (Durchstich) zwischen dem Zoll- und dem Sporthafen schaffen?

Ein Rückblick auf die letzten Monate

Im Frühjahr 2018 startete die Gemeinde Hard einen umfassenden Beteiligungsprozess zur Entwicklung und Neugestaltung ihres Hafenareals. Die Grundlage dafür bildet das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) von 2016. Darin wurden bereits die Schwerpunkte zur gestalterischen und ökologischen Aufwertung der vorhandenen Freiflächen, der Ufer- und Hafenbereiche wie auch des in die Jahre gekommenen Strandbads in Hard festgelegt.

Im September beschloss die Gemeindevertretung mit 30:3 Stimmen, dass in absehbarer Zeit eine Volksabstimmung zur Frage des Geländes zwischen Zollhafen und Sporthafen (samt Minigolfplatz) stattfinden wird.

Vergangene Woche verteilte die Gemeinde eine Infobroschüre zum „Leitbild 2030“. Diese wurde von Grünes Hard und Harder Liste umgehend unter Beschuss genommen. Die Harder würden darin in die Irre geführt, die Broschüre lasse Objektivität vermissen und diene rein als Werbung für das Großprojekt am Bodensee. Die Uferentwicklung lässt die Wogen in der Gemeinde also weiterhin hochgehen.

Volksabstimmung am 01. Dezember

Am nächsten Sonntag ist es so weit. Dann findet in Hard die mit Spannung erwartete Volksabstimmung zur Neugestaltung des Hafenareals statt. Die Fragestellung dabei lautet:

(Red.)

(Red.)

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