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Skigebiete: Umsatzeinbruch bis zu 90 Prozent

Seilbahn-Obmann Franz Hörl: Kein einziges Skigebiet auch nur annähernd kostendeckend.
Seilbahn-Obmann Franz Hörl: Kein einziges Skigebiet auch nur annähernd kostendeckend. ©VOL.AT/Sams, APA
Seilbahn-Obmann Franz Hörl zeichnet aufgrund der Coronapandemie ein düsteres Bild für seine Branche - auch in Vorarlberg.
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Seilbahnchef Hörl fordert Ende der Personen-Beschränkung

Im APA-Gespräch erklärte er am Freitag, dass in dieser Wintersaison kein einziges Skigebiet bzw. Seilbahnunternehmen "auch nur annähernd" kostendeckend arbeiten bzw. bilanzieren wird können.

Eingeschränkter Betrieb bis Ostern

Bei Silvretta-Montafon in Vorarlberg hat man die Wintersaison abgeschrieben. Schon die Semesterferien seien trotz guten Wetters schlechter gelaufen als die Weihnachtsfeiertage, in Ostern setzt man keine großen Hoffnungen mehr. Geschäftsführer Peter Marko will trotzdem an einem eingeschränkten Betrieb bis Ostern festhalten. Der zu erwartende Umsatzeinbruch liege bei 90 Prozent. Wo sonst bis zu 1,2 Mio. Skifahrer-Eintritte gezählt werden, seien es heuer wohl höchstens 100.000. Silvretta-Montafon fehlen vor allem die internationalen Gäste. "Normalerweise haben wir über 50 Prozent deutsche Gäste, 19 Prozent aus der Schweiz, auch Holländer und Belgier", so Marko.

Bödele zeigt sich zufrieden

"Verkehrte Welt" dagegen im Dornbirner Haus-Skigebiet Bödele: Weil das Naturschnee-Gebiet im Vorjahr wegen Schneemangels die Betriebszeit achtmal unterbrechen musste und heuer dagegen seit Weihnachten eine stabile Schneelage besteht, läuft die Saison 2020/21 besser als die vorige. "Wir sind sehr zufrieden. Wir liegen gegenüber dem Vorjahr bei der doppelten Frequenz, für uns ist es also ein guter Winter", so Herbert Kaufmann, Vorstand der Dornbirner Seilbahnen AG. Bei entsprechender Schneelage will das Bödele bis 4. April offen halten.

(APA)

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