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Schweizer legen keinen Einspruch gegen Rhesi ein

Der Rhein
Der Rhein ©VN
Die Naturschützer von WWF und Pro Natura Ostschweiz verzichten auf weitere rechtliche Schritte gegen das umstrittene Hochwasserschutzprojekt.
Wallner verärgert über Schweizer Naturschützer
Rheinregulierung: Tag der offenen Türe
Rhesi wird nachgebaut

Die Schweizer Naturschützer legen dem Hochwasserschutzprojekt Rhein-Erholung-Sicherheit (Rhesi) ab sofort keine Steine mehr in den Weg. "Die Schweizer Naturschützer haben auf eine Beeinspruchung des abschlägigen Bescheids vom St. Galler Tiefbauamt zu ihrem Veto gegen das Generelle Projekt verzichtet. Das ist eine gute Botschaft fürs Projekt“, berichtete Landeshauptmann Markus Wallner am Montag den "VN".

„Wir hätten wahrscheinlich mit Verzögerungen rechnen müssen, hätten die Naturschützer zu einem Zug durch die Instanzen angesetzt", freut sich Wallner über die Entscheidung der Schweizer. Noch im Sommer hatte sich der Vorarlberger Landeshauptmann über die eidgenössischen Naturschützer geärgert, weil diese damals Rhesi in der geplanten Form verhindern wollten.

Das waren die Kritikpunkte der Naturschützer

Die konkreten Kritikpunkte der neuen Gegner der Schweizer Naturschutzorganisationen WWF und Pro Natura waren: Der Rhein werde nicht genug breit, dadurch sei die Aulandschaft mit ihrer besonderen Flora und Fauna gefährdet. Außerdem beklagen sie, dass die Naturschützer im Verfahren erst so spät eingebunden wurden.

"Man muss schon verärgert darüber sein, wenn der WWF jetzt in der Schweiz, in St. Gallen auftaucht und ein zurück an den Start verlangt", sagte Wallner im August zum "ORF Vorarlberg". Für Wallner war es nicht vorstellbar wieder bei null anzufangen, denn "das geht zu Lasten der Bevölkerung und das kann ich nicht zulassen."

Was auf Schweizer Seite den Sinneswandel herbei geführt hat, das wollten die Naturschützer nicht sagen.

Rhesi-Versuchsmodell in Dornbirn - Foto: Vorarlberger Landesregierung

Keine weiteren rechtlichen Schritte

Nun verzichten die Schweizer Naturschützer von WWF und Pro Natura Ostschweiz offiziell auf weitere rechtliche Schritte gegen das Hochwasserschutzprojekt. Die Vorarlberger Landesregierung wurde bei der letzten Sitzung der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK) über den Entschluss der Schweizer Naturschützer informiert.

Die Führung der Internationalen Rheinregulierung (IRR) obliegt der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK). Sie besteht aus je zwei Vertretern der Republik Österreich sowie der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der Vorsitz wechselt im Jahresturnus zwischen den beiden Ländern.

Weitere Gespräche mit hiesigen Naturschützern

Beim heimischen Naturschutzbund, der beim Rhesi-Projekt eng mit den Schweizer Naturschutzgruppen zusammenarbeitet, zeigt man sich laut dem VN-Bericht von dieser Entscheidung überrascht. Rhesi-Projektleiter Markus Mähr betont im Gespräch mit den "VN", dass die Vorarlberger Landesregierung mit den hiesigen Naturschützern weiterhin das Gespräch suchen werde.

(Red.)

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