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Schussattentat vor dem Club Sender in Lustenau: Polizei fahndet unter Hochdruck nach dem Täter

Club Sender in Lustenau.
Club Sender in Lustenau. ©Matthias Rauch
Schüsse vor Club in Vorarlberg: Die Ermittlungen der Polizei und die Fahndung nach dem Täter laufen auf Hochtouren.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein bisher unbekannter Täter vor dem Club Sender auf drei Männer mehrere Schüsse abgegeben. Der Fall hält Vorarlberg in Atem und hat über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Indes läuft die Fahndung nach dem Mann auf Hochtouren.

Bisherige Ermittlungsergebnisse zum Schussvorfall in Lustenau

  • Zeitpunkt des Vorfalls: Am späten Samstagabend, den 27. Jänner, gegen 23:30 Uhr.
  • Ort: Vor dem Club Sender in Lustenau, zwischen Hofsteigstraße und Parkplatz.
  • Betroffene Personen: Drei Männer tschetschenischer Herkunft im Alter von 31, 32 und 42 Jahren.
  • Täter: Ein bislang unbekannter Täter, keine Täterbeschreibung vorhanden.

Geschehnisse und Ermittlungen

  • Die drei Männer wurden am Eingang des Lokals von den Sicherheitsmitarbeitern abgewiesen und begaben sich daraufhin zum gegenüberliegenden Parkplatz.
  • Während sie die Straße überquerten, schoss der unbekannte Täter gezielt auf sie. Zwei der Männer wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich, am Arm bzw. am Bein verletzt.
  • Der Täter entkam in Richtung Lustenau. Es besteht die Möglichkeit, dass er Komplizen hatte.
  • Am Tatort wurden Patronenhülsen sichergestellt, die darauf hinweisen, dass mindestens sechs Schüsse aus einer 9 mm Waffe abgegeben wurden.
  • Die ca. 200 Gäste des Lokals wurden von der Polizei befragt; die Opfer konnten bisher keine entscheidenden Hinweise zur Identifizierung des Täters geben.
  • Die Ermittlungen werden durch eine Kooperationszurückhaltung von Zeugen und dem Umfeld der Opfer erschwert.

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Weitere Schritte und Spekulationen

  • Spezialisten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Vorarlberg sichern weiterhin Spuren und Beweismittel. Die kriminaltechnische Auswertung läuft auf Hochtouren.
  • Es wird vermutet, dass eine Beziehung zwischen den Opfern und dem Täter besteht, willkürliche Schüsse auf unbeteiligte Personen werden derzeit ausgeschlossen.
  • Eine Ermittlungsgruppe wurde eingerichtet, um die Hintergründe der Tat und den Täter sowie mögliche Komplizen zu ermitteln.

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Nationalitäten der Beteiligten

  • Ein Opfer hat die tschechische, das zweite die österreichische Staatsbürgerschaft. Der dritte Beteiligte, unverletzt, ist ebenfalls Österreicher.

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(VOL.AT)

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