Schramböck und Wallner verteidigen Pflegelehre

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Die Pflegelehre nach Schweizer Vorbild könne dem Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegenwirken, sind Ministerin Margarete Schramböck und Landeshauptmann Markus Wallner. Pflegevertreter sehen dies kritischer.
Schramböck: Vorarlbergs digitale Chancen

“Auf jeder Stufe muss was angeboten werden”, erklärt Wallner am Rande einer Pressekonferenz mit Bundesministerin Margarete Schramböck am Montag in Dornbirn. Aktuell sei die Pflege oft zweiter, da dieser Ausbildungsweg für 15-Jährige verschlossen ist. Wo sich die Lehrabsolventen schlussendlich zwischen gehobenem Dienst und einjährig ausgebildeten Hilfskräften wiederfinden werden, sei noch offen. Wallner kann sich hier jedoch einen Aufbaukurs zum gehobenen Dienst vorstellen.

Kritik an Pflegelehre

Von Pflegevertretern gab es Bedenken bezüglich einer Pflegelehre. So sei derzeit der Weg zum gehobenen Dienst über eine Lehre nicht vorstellbar, hier mangle es aber am stärksten an Fachkräften. Es wären noch viele Fragen offen, betont der Landesvorsitzende der GÖD Gesundheitsgewerkschaft Thomas Steurer.

Pflegemangel in Vorarlberg

Die Pflegesituation in Österreich wie auch Vorarlberg ist angespannt. Bis 2050 brauche man 150 Prozent mehr Pflegende, rechnete das Wifo vor. Bereits derzeit sei die Personalsituation angespannt, berichtete eine langjährige Pflegerin auf VOL.AT. Es käme durchaus vor, dass Schülerinnen während der Ausbildung vollwertig mitarbeiten müssen.

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