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Scheffknecht: "Wann wollen wir öffnen, wenn nicht jetzt?"

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NEOS-Klubobfrau Sabine Scheffknecht fordert weitere Öffnungsschritte und Perspektiven für die Gastronomie.

Die Vorarlberger NEOS-Chefin Sabine Scheffknecht sprach am Mittwoch bei "Vorarlberg Live" über die aktuelle Corona-Politik und fordert weitere Öffnungsschritte im Gastronomie-, Sport- und Kulturbereich.

Gerade für die Gastro-Branche fordert die NEOS-Politikerin von der Bundesregierung klare Öffnungsperspektiven. "Die Unternehmer wollen arbeiten und Gäste bewirten", so Scheffknecht. Die Unternehmen bräuchten allerdings etwa zwei Wochen Vorlaufzeit, eine Öffnung schon am 15. März sei deshalb "relativ sportlich". Schon länger sprechen sich die NEOS dafür aus, dass zumindest in Gastgärten Gäste bewirtet werden dürfen, erinnert Scheffknecht.

Für regionale Differenzierung

Aber auch im Sport- und Freizeitbereich sieht Scheffknecht die Zeit gekommen, weitere Lockerungen zu wagen. Gerade für Kinder müsse es möglich sein, wieder in Sportvereinen aktiv zu sein. Vereinssport im Freien, oder in der Halle mit genügend Abstand (zb. Tennis) sei angesichts der aktuellen Infektionslage durchaus möglich. Auch was Kulturveranstaltung betrifft, sieht Scheffknecht die Möglichkeit, mit Sicherheitsvorkehrungen wieder mehr zuzulassen.

Auf die Frage, ob die Schweiz als Vorbild dienen könnte meint Scheffknecht, dass die Eidgenossen "einiges richtiger" machen als Österreich. Gerade was die regionale Differenzierung betrifft, könne man sich die Schweiz als Vorbild nehmen. Scheffknecht wünscht sich, dass die Corona-Ampel hier wieder an Bedeutung gewinnt.

Kritik an Impf-Strategie

Kritik übt die NEOS-Landeschefin am derzeitigen Vorgehen bei den Impfungen in Vorarlberg. Dass, wie kürzlich bekannt wurde, beispielsweise passive Rot-Kreuz-Mitglieder bei den Impfungen den Vorzug vor hochbetagten Menschen erhalten, ist für Scheffknecht nicht nachvollziehbar. Es könne nicht sein, dass viele 20-Jährige geimpft werden und gleichzeitig 80-jährige Risikopatienten monatelang auf die Impfung warten.

Des weiteren sprach Scheffknecht mit VN-Chefredakteur Gerold Riedmann über die aktuellen politsche "Baustellen" abseits von Corona und die Lage der Kinder in Vorarlberg - Stichwort Chancenreichtum vs. Chancenarmut.

Vorarlberg Live

VORARLBERG LIVE am Mittwoch, 24. Februar 2021
Gäste: Ministerin Elisabeth Köstinger, Verena Konrad (vai Vorarlberger Architektur Institut), Sabine Scheffknecht (NEOS)
Moderation: Gerold Riedmann (Chefredakteur VN.at)

Die Sendung "Vorarlberg live" ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt's hier.

(VOL.AT)

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