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Riesenloch in der Kasse der Vorarlberger ÖGK

Der größte Brocken sind die fehlenden Zahlungen der Unternehmen.
Der größte Brocken sind die fehlenden Zahlungen der Unternehmen. ©VN
Der Krankenkasse ÖGK in Vorarlberg fehlen aufgrund der Coronavirus-Krise zehn Millionen Euro an Einnahmen. Viele Firmen konnten ihre Beiträge nicht zeitgerecht bezahlen.
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ÖGK zieht Halbjahres-Bilanz

Die Wirtschaftsturbulenzen durch die Coronakrise machen der Gesundheitskasse ÖGK schwer zu schaffen. Viele Firmen konnten ihre Beiträge nicht zeitgerecht bezahlen.

Vor allem die coronabedingte Arbeitslosigkeit ist ein großes Problem. Die große Zahl an Arbeitslosen hat die Beitragszahlungen deutlich verringert, 1.300 Betriebe haben die Zahlungen verschoben. Viele Einnahmen fehlen.

Loch von 10 Millionen Euro

Der Krankenkasse ÖGK in Vorarlberg fehlen aufgrund der Coronavirus-Krise konkret zehn Millionen Euro an Einnahmen - allein in den ersten fünf Monaten, berichtet der Vorarlberger Landesstellenvorsitzende Manfred Brunner im V-Heute-Gespräch.

Der größte Brocken

Der größte Brocken sind die fehlenden Zahlungen der Unternehmen. In Vorarlberg haben 1.300 Unternehmen die Beiträge gestundet bekommen. Die Beiträge müssen zwar später bezahlt werden, aber es ist offen, wie viele der Unternehmen davon eventuell in die Insolvenz schlittern und damit zahlungsunfähig werden.

Verlust von 1 Mrd. Euro in Österreich

Österreichweit rechnet die ÖGK mit einem Verlust von bis zu 1 Milliarde Euro. Im Juni gab es eine positive Entwicklung. Die Betriebe haben die geplanten Beiträge bezahlt.

Was spüren die Versicherten von den Geldproblemen?

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat versichert, es soll keine Kürzungen bei den gesetzlichen Leistungen für die Versicherten geben.

Aus VGKK wird ÖGB Landesstelle Vorarlberg

(aus dem Archiv)

(Red.)

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