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Rhomberg-Gruppe steigerte Umsatz 2014/15 auf 606 Mio. Euro

©Rhomberg Gruppe
Bregenz - Zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Rhomberg Gruppe, Hubert Rhomberg und Ernst Thurnher mit der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 und auch der Blick in die Zukunft ist erfreulich.

Zwar ist der Umsatz im internationalen Bahngeschäft mit 324,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent gesunken, mit einem Wachstum von knapp neun Prozent auf nunmehr 281,4 Mio. Euro im Baugeschäft konnte man dennoch ein leichtes Umsatzplus erreichen. Dies sei aufgrund des konjunkturschwachen Umfelds umso erfreulicher.

Bahngeschäft wird künftig weiter wachsen

Im Bahnbereich, wo man vor allem international tätig ist, sehen die Geschäftsführer künftig weiteres Wachstumspotential. So erhielt die Rhomberg Sesa Rail Group in England einen Auftrag mit einem Volumen zwischen 700 Mio. und einer Milliarde in den kommenden 10 Jahren. Hier wird die komplette Weichenanlage der britischen Bahn in ganz England erneuert. Auch beim Bau von Straßenbahnen, wie zuletzt in München und Dresden, sieht Hubert Rhomberg einen weiter wachsenden Markt. Einen Seitenhieb auf die viel diskutierte Vorarlberger Straßenbahn, konnte sich Rhomberg mit einem Augenzwinkern nicht verkneifen.

Fachkräftemangel großes Thema

Auch bei Rhomberg ist das Thema Fachkräfte eines, das man mit Sorge beobachtet. Nicht nur, dass in Vorarlberg viele große Unternehmen um die besten Köpfe buhlen, gebe es einfach zu wenige Kandidaten. Bei Rhomberg setzt man nicht zuletzt deshalb auch auf die eigenen Lehrlinge, denen man mit attraktiven Sozialleistungen und vor allem auch der Möglichkeit internationale Projekte zu begleiten versucht frühzeitig Verantwortung zu übergeben. “Gerade junge Menschen, freuen sich über die Möglichkeiten auch einmal eine zeitlang im Ausland zu arbeiten”, so Rhomberg.

Raumplanung und Bauvorschriften hemmen leistbaren Wohnbau

Auch für Hubert Rhomberg führt in Vorarlberg kein Weg am verdichteten Wohnbau vorbei, wobei er darin alleine auch keine Lösung sieht. Vor allem was die Bauvorschriften und Verfahren angeht, müsse dringend endlich gehandelt werden, wenn man die Kosten für den Wohnbau senken will. “Allerdings muss ich auch sagen, dass vor 40 Jahren der Häuslebauer sich eben 10 Jahre lang keinen Urlaub oder ein neues Auto geleistet hat, heute kommt erst alles andere und dann baue ich noch ein Haus”, sieht Rhomberg zumindest einen Teil der Diskussion um leistbaren Wohnbau auch hausgemacht.

Seequartier Baustart für 2017 geplant

Immer wieder verzögert hat sich der Baustart des Projekts Seestadt, das parallel dazu geplante Seequartier soll nun aber ab 2017 Wirklichkeit werden. “Die Stadt braucht einen Bahnhof, deshalb werden wir auf jeden Fall damit beginnen”, so Hubert Rhomberg. Ebenfalls im ersten Schritt sollen auch die beiden kleineren Gebäude am Eingang des Seequartiers gebaut werden. Die Pläne will Rhomberg noch dieses Jahr einreichen, Baustart soll dann 2017 sein.

 

 

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