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RedMi Go im Test: Was kann das 80-Euro-Handy von Xiaomi?

Das RedMi Go im Test.
Das RedMi Go im Test. ©VIENNA.at
Das RedMi Go von Xiaomi ist ab 8. März in Österreich erhältlich - und mit 79,99 Euro wird es wohl auch das günstigste auf dem Markt. VIENNA.at hatte es bereits im Test.
Mi 8 Lite im Test
RedMi Go in Bildern

80 Euro für ein Smartphone, der Preis ist gleichzeitig anziehend und auch abschreckend. Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi überrascht zwar bei den meisten seiner Geräten mit einem fast einmaligen Preis-Leistungs-Verhältnis, aber ein Smartphone um 80 Euro ist in Österreich trotzdem eine Seltenheit. Das RedMi Go, das am 8. März auf dem Markt kommt, hat diese magische Preisgrenze unterschritten. Es ist in zum Preis von 79,99 Euro in der 8 GB Variante und 84,99 Euro für die 16 GB Version bei etec.at und 0815.at, sowie im Mi-Store erhältlich.

Android-Go-Smartphone für 80 Euro

Dass es sich bei einem 80-Euro-Gerät nicht um ein High-End-Produkt handelt, dürfte jedem klar sein. Spätestens aber beim “Go” im Namen sollten aber auch die letzten Zweifel verfliegen. Das RedMi Go basiert nämlich auf der abgespeckten Android-Variante “Android Go”, einem Leichtgewicht unter den Betriebssystemen. Auf den ersten Blick mögen die Unterschiede zum großen Bruder zwar nicht so auffallen, beim genaueren Hinsehen erkennt man allerdings einige Abweichungen. So benötigt Android Go – auf dem RedMi Go rennt momentan noch die Variante 8.1 – etwa weniger Speicherplatz als das ausgewachsene Android. Und auch mit dem Arbeitsspeicher ist das Smartphone genügsam. Go-Geräte dürfen laut Andoid-Entwickler Google ohnehin nur 512 MB oder 1 Gigabyte RAM besitzen. Und auch die Google-Apps wie GMail oder Google Maps sind auf ihre Grundfunktionen beschränkt – und dadurch deutlich kleiner.

PUBG ist zu leistungsintensiv und läuft auf dem Handy (noch) nicht.
PUBG ist zu leistungsintensiv und läuft auf dem Handy (noch) nicht. ©Screenshot

Dementsprechend grundlegend fällt auch die Ausstattung des RedMi Go aus. 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, 8 Gigabyte Festspeicher – Ende, Schluss, Aus. Der ROM kann allerdings mit einer Micro-SD-Karte um 128 GB erweitert werden, die kostet neu aber auch nochmals zwischen 20 und 25 Euro (kleinere gibt es bereits zwischen 5 und 10 Euro). Im Inneren werkelt ein Snapdragon 425 Chip mit einer Adreno 308 GPU – deutlich mehr, als für Android Go nötig wäre. Die Kameras lösen mit 8 (hinten) bzw. 5 (Front) Megapixel auf und machen höchstens dürftige Bilder. Für mehr als Schnappschüsse sind sie – trotz Blitz – nicht zu gebrauchen.

Anständiger Akku

Das Handy überrascht jedoch mit einem kompakten 5-Zoll-Display, die heutzutage nur noch spärlich zu finden sind. Durch das 16:9-Verhältnis des Displays ist es zwar nicht so kompakt, wie es sein könnte, wir sprechen aber auch – und das muss man immer wieder wiederholen – von einem 80-Euro-Smartphone. Dementsprechend breit sind auch Stirn und Kinn, wo zumindest noch die gewohnten Menü-Home-Zurück-Tasten untergebracht werden. So kann man die ganzen 5 Zoll des Bildschirms nutzen. Verbaut wird viel Plastik, der Bildschirm sticht etwas scharf rund 1,5 Millimeter aus dem Gerät hervor. Zur Erinnerung: 80 Euro.

Gute Ergebnisse beim Akku-Test.
Gute Ergebnisse beim Akku-Test. ©Screenshot

Mit dem verbauten 3.000-mAh-Akku sollen bis zu 10 Tage Standby-Zeit möglich sein, oder auch 12 Stunden Gesprächszeit, 78 Stunden Musikwiedergabe oder 5 Stunden Videowiedergabe. Durch den kleinen HD-Bildschirm und das sparsame Betriebssystem ein ordentlicher Wert. Aus Schnick-Schnack wir einen Fingerabdruckscanner muss man leider verzichten, dafür gehen sich noch ein Beschleunigungs- und Umgebungslichtsensor aus. Für 80 Euro keine Selbstverständlichkeit.

Wozu also ein 80-Euro-Smartphone?

Das RedMi Go und auch alle anderen Android-Go-Geräte sind eigentlich nicht für den westlichen Markt konzipiert – sondern zielen auf Indien, Bangladesh oder afrikanische Länder ab. Dort, wo die Kostenfrage immer noch am lautesten gestellt wird, will Google mit Android Go punkten. Ganz uneigennützig ist das nicht – warten dort doch Millionen und Abermillionen neuer Kunden, die so in die Welt von Android eingeführt werden. Mit Funktionen, wie etwa verbesserter Sprachausgabe und Vorlesefunktion, die exakt auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind.

Google Go mit prominenter Vorlesefunktion.
Google Go mit prominenter Vorlesefunktion. ©Screenshot

Für Xiaomi wird diese Strategie in Österreich aber nicht aufgehen. Für nur 25 bis 30 Euro mehr bekommt man in Österreich das RedMi 6 von Xiaomi. Mit besserer Kamera, besserem Prozessor, mehr Speicher (RAM & ROM) sowie Fingerabdruckscanner – also ein Preis-Leistungs-Kracher, wie man es von Xiaomi gewohnt ist.

 

 

 

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