Privater Sicherheitsdienst überwacht neue Fußgängerzone in Bregenz

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Seit dem 01. Juli ist die Bregenzer Innenstadt mehr oder weniger autofrei. Da sich aufgrund des noch fehlenden Verkehrsleitsystems und der Kurzfristigkeit regelmäßig Autos in die Fußgängerzone "verirren" hat die Stadt nun reagiert.
Bregenz: Autofreie Innenstadt

An den neuen Eingangstoren zur Fußgängerzone versehen seit einigen Tagen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma ihren Dienst und ergänzen das Stadtbild. Hintergrund: Immer wieder missachten Autofahrer die neu geschaffene Fußgängerzone, Touristen, die sich auf ihr Navi verlassen, werden ebenfalls in die Fußgängerzone geleitet. Weiters herrscht bei vielen Anrainern und Geschäftsbetreibern ebenfalls noch Unsicherheit, wer denn nun wann genau wo zufahren darf.

Bewußtseinsbildung durch Security Dienst

Aus diesem Grund hat die Stadt nun einen privaten Sicherheitsdienst engagiert, der für Ordnung und auch Aufklärung bei den Autofahrern sorgen soll. Seit dem siebten Juli bis einschließlich 21. Juli kontrollieren nun jeweils zwei Mitarbeiter zwischen 10 und 17 Uhr die Einhaltung der neuen Verkehrsführung, wie man von Seiten der Stadt auf VOL.AT Nachfrage bestätigt. Man wolle alle Autofahrer, denen die neue Regelung noch nicht bekannt ist, informieren und so eine Bewusstseinsbildung vorantreiben, dass die Innenstadt nun eben autofrei sei, heißt es weiter. Für diese zeitlich begrenzte Aktion laufen auf Nachfrage Kosten in Höhe von rund 4.500 Euro auf. Wie es nach dem 21. Juli weitergehen soll, steht noch nicht fest.

Parkleitsystem wird überarbeitet

Aufgrund der neuen Regelungen sind im Bereich der Innenstadt etliche Parkplätze weggefallen. Auch die neue Zufahrt zum Rathausparkplatz über die Bergmannstraße sorgt für Diskussionen. Wie es hier künftig weitergehen soll und vermieden wird, dass Autofahrer sich über die Belruptstraße in die Innenstadt "verirren" wird nun auch im Zuge einer Umstellung des Parkleitsystems diskutiert. Bürgermeister Michael Ritsch hat schon bei der Eröffnung der Erweiterung der Fußgängerzone angemerkt, dass der Rathausparkplatz hier künftig keine Rolle mehr spielen könnte. Ortsfremde und Touristen sollen die Parkplätze am Hafen oder beim Festspielgelände nutzen, der Rathausparkplatz solle vor allem für lokale Geschäftstreibende und Einheimische zur Verfügung stehen. Dementsprechend könnte er aus dem Parkleitsystem herausfallen.

(VOL.AT)


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