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Politik trauert um Manfred Rein

Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, verstarb in der Nacht auf Freitag überraschend an den Folgen eines Schlaganfalls.
Manfred Rein *1948 - † 2016
Mitterlehner: "Freund und Ratgeber"
Reaktionen: "Ein großer Verlust"

“Wir sind bestürzt und traurig über diese Nachricht”, sagt Landeshauptmann Markus Wallner. “Wir verlieren eine sehr starke Persönlichkeit in der Wirtschaft und eine politischen Weggefährten.”

“Verliere einen Freund”

Wallner beschreibt rein als eine geradlinige Person mit einem sehr starken Charakter. “Ich verliere einen Freund, der mir in meiner politischen Karriere zur Seite gestanden ist.” Die Gedanken seinen bei seiner Familie.

Nicht nur für die gute Entwicklung der heimischen Wirtschaft, sondern insgesamt für den gesamten Wirtschafts-, Arbeits- und Produktionsstandort Vorarlberg hat sich Manfred Rein unermüdlich mit großem Einsatz stark gemacht”, sagt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. Das politische und persönliche Engagement Reins sei außergewöhnlich gewesen.

“Er wird dem Land fehlen”

“Ich habe Manfred Rein aus vielen Gründen sehr geschätzt: seine direkte, offene Art, seine Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszudenken und seine Fähigkeit, bei aller Unterschiedlichkeit der Meinungen den Respekt vor seinem Gegenüber stets über alles zu stellen, haben ihn ausgezeichnet”, so Landesrat Johannes Rauch. “Er wird dem Land fehlen.”

Auch Dieter Egger drückte sein Beileid zum Ableben von Manfred Rein aus. “Vorarlberg verliert durch den Tod de Wirtschaftskammerpräsidenten einen großartigen Menschen, engagierten Politiker und kompetenten Vertreter der heimischen Wirtschaft.”

“Großer Verlust für die Landespolitik”

Auch SPÖ-Clubobmann Michael Ritsch zeigt sich bestürzt über den Tod des WKV-Präsidenten. “Vorarlberg hat mit Manfred Rein einen Politiker und Sozialpartner verloren, der stets das Verbindende vor das Trennende gestellt hat. Ich empfinde seinen Tod als großen Verlust für die Landespolitik.”

Manfred Rein gehörte von 1995 bis Ende 2008 der Vorarlberger Landesregierung an. Er war für die Bereiche Wirtschaft und Tourismus, die Landes-Raumplanung, den öffentlichen Verkehr, den Straßenbau und die Landes-Wohnbauförderung zuständig.

“Stets starker Rückhalt”

„Rein bot den Klein- und Mittelständischen Unternehmen stets starken Rückhalt. Kein anderer WKV-Präsident forderte Investition in Bildung und Infrastruktur so vehement ein wie er“, sagt NEOS-Landessprecherin Sabine Scheffknecht. Manfred Rein würde als Präsident der Unternehmer noch lange in Erinnerung bleiben.

Auch Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin in Dornbirn, drückte ihre Anteilnahme aus. “Das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun und dabei die unterschiedlichen Interessen sachlich fundiert abzuwägen haben das politische Leben von Manfred Rein geprägt. Seine wertschätzende und ehrliche Art im politischen Dialog wurde über Parteigrenze hinweg geschätzt.”

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