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Olympiazentrum Dornbirn geht auf Distanz zu Baldauf

Im Olympiazentrum Dornbirn herrscht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Doping.
Im Olympiazentrum Dornbirn herrscht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Doping. ©VOL.AT
Der Vorarlberger Langläufer Domink Baldauf steht unter Doping-Verdacht, im Olympiazentrum in Dornbirn hat man davon nichts geahnt.
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Sebastian Manhart, selbst ehemaliger Spitzensportler und Geschäftsführer des Olympiazentrums in Dornbirn, spricht von einem katastrophalen Tag für den Langlaufsport. “Hier wird im Österreichischen Skiverband einiges zu diskutieren sein.”

Zwar sei Dominik Baldauf auch im Olympiazentrum in Dornbirn betreut worden, allerdings habe sich der Kontakt auf Gesundheitstests vor Olympischen Spielen und einige physiotherapeutische Angebote begrenzt.

Sauberer Sport

Das Olympiazentrum will auch in Zukunft junge Menschen für Sport begeistern, indem es für den sauberen Wettkampf wirbt. “Wir möchten, dass junge Sportler sich sicher sein können, dass Doping im Sport nicht angewendet wird und dass man erfolgreich sein kann, ohne die Gesundheit durch solche Praktiken zu gefährden”, sagt Manhart.

“Spitzensportler müssen lernen, mit Erfolgsdruck umgehen zu können und sich eingestehen, dass jeder ein persönliches Leistungsmaximum besitzt. Darüber mit unerlaubten Mitteln hinauszugehen ist für uns absolut ausgeschlossen.”

Das Olympiazentrum selbst fährt beim Thema Doping eine Null-Toleranz-Politik: “Jedem Athleten, der von uns betreut wird muss klar sein, dass beim ersten positiven Doping-Befund die Betreuung endet.”

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