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"Ängste und Bedenken sind doch normal"

Schwarzach/VN - "Mobil im Rheintal"-Projektleiter Christian Rankl sieht das Verfahren trotz Diskussionen auf einem guten Weg.
"Alle Optionen im Spiel halten"
"Mit uns gibt's das nicht"
Variantensuche auf der Zielgeraden
Dritter Zwischenbericht

Christian Rank spricht im VN-Interview über das Projekt “Mobil im Rheintal”.

VN: Die Präsentation des dritten Zwischenberichts blieb nicht ohne emotionelle Reaktionen. Die als weiterverfolgungswürdig eingestuften Straßenvarianten gerieten ins Kreuzfeuer der Kritik.

Rankl: Ich würde das nicht als Kritik sehen. Am Verfahren selber gab es ja keine Kritik. Und dass Bürgermeister Befürchtungen und Ängste äußern, ist doch nur legitim. Die Spielregeln im Regionalforum wurden eingehalten. Rhomberg und Köhlmeier haben schon dort ihre Kritik geäußert, sind aber erst nach der Präsentation des dritten Zwischenberichts an die Öffentlichkeit. Das ist ihr gutes Recht.

Wie geht man als Projektleiter mit diesen Ängsten und Bedenken um?

Rankl: Die Herausforderung besteht darin, offene Fragen zu beantworten, detaillierte Informationen zu vermitteln. Es geht jetzt darum, eine Straßentrasse wie jene im Süden von Lauterach und Hard mit Tunnellösungen so zu konzipieren, dass sie konsensfähig werden könnte. Das gilt aber auch für eine Ostumfahrung Lustenau.

Dann gibt es da auch noch die speziell vom Lustenauer Bürgermeister Fischer ins Spiel gebrachte E-Variante von Dornbirn-Nord in direkter Linie Richtung Schweiz durch Naturschutzgebiet.

Rankl: Wir werden diese Variante natürlich wieder im Regionalforum diskutieren und dann entscheiden, ob wir sie planerisch wieder mit ins Boot nehmen sollen. Es gilt bei einer Diskussion, viele Dinge abzuwägen und auch Ausgleiche zu schaffen. Zum Beispiel nach dem Motto: Wenn ich der Natur was wegnehme – wie kann ich ihr wieder etwas zurückgeben? Bei der E-Variante wäre als Ausgleich der Rückbau der L 41 vom Güterbahnhof Richtung Sender möglich.

Würde ein Anschlussknoten beim Werbenhof für die Naturverträglichkeit der E-Variante Vorteile bringen?

Rankl: Nicht wirklich. Das hochsensible Natura-2000-Gebiet liegt ja bei der Zellgasse. Und in die Zellgasse würden beide Trassen, sowohl jene vom Knoten Dornbirn-Nord, als auch jene vom Werbenhof münden.

Wie tot ist Ihrer Meinung nach die Westvariante entlang des Rheines?

Rankl: Ich will dem Regi­onalforum nicht vorgreifen. Aber alle vier Stellungnahmen zu einer möglichen Trasse entlang des Rheines waren bisher negativ. Das geht bis zur Verletzung des Staatsvertrages mit der Schweiz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Variante noch wirklich ins Spiel kommt.

Rechnen Sie mit der Rückholung von zurückgestellten Varianten, falls die Diskussion über die derzeit zur Auswahl stehenden versickern sollte.

Rankl: Das ist aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich.

Worin werden die Schwerpunkte beim nächsten Regional­forum im November liegen?

Rankl: Es wird die E-Variante wieder erörtert, es wird über Maßnahmen diskutiert, die derzeit favorisierten Varianten konsensfähig zu machen. Und es wird auch über Möglichkeiten einer Ringstraßenbahn diskutiert.

 

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