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Natürlich über die Bühne

1. Preis "Vereine" – Der Kultur- und Jugendverein Szene Lustenau bemüht sich neben kulturellen Höhepunkten beim jährlichen Open-Air-Festival auch um einen möglichst umweltschonenden Ablauf.

Ganz ohne Müll und Verkehr kann ein Großereignis nicht über die Bühne gehen. “Umweltbelas­tung und Abfall wollen wir aber möglichst gering halten”, erklärt Hannes Hagen, Obmann des Kultur- und Jugendvereins Szene Lustenau. Schließlich findet das Freiluftfestival jedes Jahr mitten in der Natur, in Lustenau am Alten Rhein statt. „Das Festival funktioniert nur mit und in der Natur. Unser Erfolg ist nur möglich, wenn wir darauf aufpassen.” Dafür nehmen er und sein Team auch einiges an Mehrausgaben in Kauf. “Im Endeffekt rentiert es sich aber“, ist Hagen überzeugt. Vielleicht nicht finanziell, aber das ist dem Verein ohnehin nicht am wichtigsten.

„Ökologische Bilanz verbessern“

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere ökologische Bilanz zu verbessern“, meint Hagen. Dazu haben sie sich einige Maßnahmen einfallen lassen: Die Anreise ist aus ganz Vorarlberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln gratis. Parkplätze direkt beim Festival gibt es gar keine mehr: Wer aufs Auto nicht verzichten kann, muss es mehrere Kilometer weiter in Hohenems abstellen und von dort den kos­tenlosen Shuttlebus nehmen. Wer mit dem eigenen Fahrrad zum Festival kommt, muss während den Konzerten keine Angst haben, dass er seinen Drahtesel am Ende des Abends im nächsten Gebüsch, im Alten Rhein oder gar überhaupt nicht mehr wiederfindet: Beim Szene Openair gibt’s eine kostenlose „Fahrradgarderobe“. Wer sein Fahrrad abgibt, bekommt einen nummerierten Chip ausgehändigt. Bis zur Abholung wird das Rad in einem abgesperrten, bewachten Bereich aufbewahrt.

Netzstrom statt Aggregaten

Statt Dieselaggregaten sorgt auf dem Festivalgelände Netzstrom dafür, dass die Bühnen gut ausgeleuchtet sind, und ein Müllpfandsys­tem gibt es schon seit zehn Jahren. “Die Maßnahmen haben sich eigentlich alle von selbst ergeben, aus unserem Selbstverständnis heraus”, meint Hagen.

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