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Nach Aus: Klaus Schmidt enttäuscht von Karlheinz Kopf

Schmidt zeigt sich enttäuscht.
Schmidt zeigt sich enttäuscht. ©Steurer/MiK
Altach - Große Enttäuschung bei Klaus Schmidt über sein Aus bei SCR Altach: Vor allem vom Verhalten von Präsident Karlheinz Kopf zeigt sich Schmidt irritiert.
Altach trennt sich von Schmidt

Der SCR Altach machte von einer Vertragsklausel gebrauch, um das Arbeitsverhältnis mit Trainer Klaus Schmidt zu beenden. Schmidt hätte zumindest den siebten Platz erreichen müssen, damit sich sein Vertrag automatisch verlängert hätte.

“Zu Saisonbeginn habe ich ja gesagt: Ich bin gekommen, um zu bleiben. Das war mein Motto für die Arbeit hier, und das habe ich mir immer wieder vor Augen geführt. Bis zum Schluss hat mir der Job in Altach richtig Spaß gemacht. Schlussendlich bin ich leider nicht gekommen, um zu bleiben, sondern werde jetzt gegangen. Das tut weh. Deswegen bin ich persönlich enttäuscht und es wird wohl noch ein paar Tage andauern”, sagt Schmidt im Gespräch mit den “Vorarlberger Nachrichten”.

Klausel machte Leben schwer

Die Klausel habe ihm das Leben besonders schwergemacht: “Natürlich war diese Klausel mitentscheidend. Sie war von Beginn an ein kleines Damokles-Schwert, auch weil wir uns zum Ende der Herbstsaison immer zwischen Platz sechs und sieben bewegten und jetzt im Frühjahr Rang acht herausgekommen ist.” Vor allem als die Klausel publik wurde, habe die Thematik eine Dynamik entwickelt, die schwer zu kontrollieren gewesen sei. Er habe sich deshalb geschworen, nie wieder im Trainerleben eine solche Klausel zu unterschreiben. Schmidt betont aber auch, dass die Klausel aus Sicht des Vereins absolut korrekt gewesen sei.

Als Mitgrund für die sportliche Misere nennt der 50-Jährige auch die lange Liste an Verletzten. Den Vorwurf mangelnder Flexibilität weist er zurück: “Aufgrund der schwierigen Personalsituation standen oftmals nicht mehr als zwölf, 13 Leute zur Verfügung. Diese dann großartig so zusammenzuführen, dass wir große Flexibilität an den Tag legen, war nicht gerade leicht.”

Enttäuscht von Kopf

Enttäuscht zeigt sich der Steirer von Altach-Boss Karlheinz-Kopf: “Von der Vorgehensweise bin ich doch einigermaßen verwundert, was mir andererseits den Abschied erleichtert. Per Telefon hat mich der Präsident zweimal über die Beendigung des Vertragsverhältnisses informiert. Das zeigt mir doch die geringe Wertschätzung, die mir und meiner Arbeit entgegengebracht wurde. Somit ist es vielleicht sogar besser, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird. Ich denke aber nicht, dass ich mir über die Saison viel vorzuwerfen habe. Wenn dann die Sache mit zwei Telefonaten beendet wird, spricht das auch für sich.”

Das ganze Interview in den heutigen “VN” nachlesen!

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