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Mordfall Hittisau: Verdächtiger soll auch Tochter getötet haben

Hittisau - Der Hauptverdächtige im Mordfall Hittisau soll nicht zum ersten Mal getötet haben: Die Polizei bringt ihn mit weiterer Bluttat in Verbindung.
Mordalarm im Bregenzerwald
Toter in Hittisau
Leiche in Hittisau gefunden
Vorarlberger Mordfälle
Die letzten Stunden von Bekir C.
Mordopfer schlug Warnungen in Wind
Nachbar über das Opfer
Todesursache war Kopfschuss

Ein in Vorarlberg lebender Türke, der als Hauptverdächtiger im Fall eines im Mai 2010 im Bregenzerwald erschossenen 26-Jährigen gilt, könnte auch am Verschwinden einer seiner Töchter im Jahr 2005 beteiligt gewesen sein. Das Landeskriminalamt Vorarlberger (LKA) ermittelte damals gegen den 55-Jährigen und leitete die Ergebnisse an das Innenministerium sowie an Interpol Ankara weiter, bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Heinz Rusch einen Bericht der “Neuen Vorarlberger Tageszeitung” (Freitag-Ausgabe). Der Mann ist seit 20. Mai 2010 in Untersuchungshaft.

Im Mordfall im Bregenzerwald ist laut Rusch nun der Abschlussbericht des LKA bei der Staatsanwaltschaft eingelangt. Nach der Prüfung werde über eine mögliche Anklage entschieden. Gegen den Beschuldigten laufen seit Ende Mai 2010 Ermittlungen wegen Freiheitsentziehung und Mordes. Der 55-Jährige soll einen 26-jährigen Mann im Zuge eines Streits in ein Auto gezerrt und im Gebiet des Hochhäderich in Hittisau mit einem Kopfschuss getötet haben. Hintergrund für die Tat war offenbar ein beabsichtigter Besuch des 26-Jährigen bei der Tochter des Hauptverdächtigen. Auch gegen den 17-jährigen Sohn des Mannes, der im Auto mitgefahren sein soll, wird ermittelt.

Eine weitere, 1982 geborene Tochter des Hauptverdächtigen wurde 2005 als abgängig gemeldet. Was mit ihr geschah, ist unklar. Offenbar glauben aber mehrere Mitglieder der Familie des 55-Jährigen, dass dieser die junge Frau während eines Aufenthalts in der Heimat selbst getötet oder sie von einem seiner Brüder ermorden ließ, weil sich die Frau in Vorarlberg mit einem verheirateten Mann eingelassen hatte, berichtete die “Neue” unter Berufung auf den LKA-Abschlussbericht.

Staatsanwaltschaftssprecher Rusch bestätigte, dass es 2005 Verdachtsmomente gegeben habe, dass der Mann in Verbindung mit der Abgängigkeit der jungen Frau stehen könnte. Falls sich ein Verdacht auf ein Verbrechen ergeben würde, würde es sich jedenfalls um die Tat eines Ausländers im Ausland handeln, und damit wäre keine innerösterreichische Gerichtsbarkeit gegeben, erklärte Rusch. Aus Ankara habe man in der Angelegenheit bisher keine Rückmeldung erhalten.

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