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Mondfinsternis 2018 live: Auch die ISS und der Mars sind zu sehen

©dpa
Am Freitagabend lassen sich am Himmel gleich zwei seltene astronomische Ereignisse gleichzeitig beobachten: Einerseits die mit einer Dauer von einer Stunde und 43 Minuten längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts und andererseits der besonders nahe Mars. Vorausgesetzt die Wolken stören nicht, wird letzterer als ungewöhnlich heller Lichtpunkt senkrecht unter dem roten Mond zu sehen sein.
Ereignis nur alle 105.000 Jahre
Mondfinsternis in Vorarlberg sehen

Die Mondfinsternis im Livestream

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Eine totale Mondfinsternis entsteht nur bei Vollmond. Der Mond verschwindet hinter der Erde und taucht in ihren Schatten ein. Komplett verdunkelt wird er jedoch nicht. Langwelliges Licht, das von der Erdatmosphäre gebrochen wird, verleiht dem Mond eine rötlich bis braune Färbung.

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Heute Nacht fallen jedoch gleich zwei astronomische Konstellationen zusammen. Die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts wird von einer außergewöhnlich guten Sichtbarkeit des Nachbarplaneten Mars begleitet. Dieser sollte senkrecht unter dem Mond zu sehen sein. Nur alle 15 Jahre  kommt der Mars der Erde so nah, nur 58 Millionen Kilometer trennen die beiden Planeten heute. Eine Kombination der beiden Ereignisse gibt es im Schnitt lediglich alle 105.000 Jahre.

Raumstation ISS erkennbar

Außerdem wird pünktlich zur Finsternis die Internationale Raumstation (ISS) zu sehen sein. Die ISS legt derzeit etwa 27.500 Kilometer pro Stunde zurück und umkreist die Erde etwa alle 90 Minuten. Deshalb ist sie des Öfteren am Himmel zu sehen. Heute Abend wird sie gegen 22:30 Uhr im Westen auftauchen und Richtung Osten fliegen. Dabei leuchtet sie heller als jeder Stern. Ganze sechs Minuten sollte sie am Himmel sichtbar sein.

Beginn um 21:30 Uhr

Die maximale Verfinsterung des Mondes wird um 21.30 Uhr beginnen. Ab etwa 22.00 Uhr wird es in Mitteleuropa dunkel genug sein, dass der Mond als rötliche Scheibe im Südosten gut sichtbar wird. Kurz vor Ende der Totalität um exakt 23.14 Uhr dürfte der Blick auf den dunkelroten Vollmond voraussichtlich am lohnendsten sein.

Die Mondfinsternis ist voraussichtlich in ganz Vorarlberg gut sichtbar. Voraussetzung dafür ist jedoch freie Sicht Richtung Südosten und dass der Himmel wolkenlos bleibt. Laut der  Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) entstehen heute Nachmittag über dem Bergland  Quellwolken, Wärmegewitter sollten aber eine Ausnahme bleiben. Im Laufe der Nacht fällt die Bewölkung in sich zusammen, dies ermöglicht eine klare Nacht. Die Chancen stehen also gut, das Schauspiel beobachten zu können.

(APA/Red.)

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