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Instagram: Mohrenbrauerei deaktiviert Kommentarfunktion

Die Mohrenbrauerei sieht sich gezwungen ihre Facebook-Seite vorübergehend stillzulegen.
Die Mohrenbrauerei sieht sich gezwungen ihre Facebook-Seite vorübergehend stillzulegen. ©VOL.AT/Rauch, Screenshot Facebook
Nach einer Flut von Rassismus-Vorwürfen gegen die Mohrenbrauerei in den letzten Tagen und Wochen, hat das Unternehmen jetzt seinen Facebook-Kanal vorübergehend stillgelegt, wie es in einem Beitrag vom Sonntagabend heißt. Ein sachlicher Dialog sei nicht mehr möglich.
Petition will Mohren-Logo retten
Rassimusvorwürfe gegen Mohrenbrauerei

Wie VOL.AT bereits in den vergangenen Tagen berichtet hat, nahmen die Anfeindungen gegen die Dornbirner Traditionsbrauerei wegen ihres Logos seit Beginn der #blacklivesmatter-Bewegung noch einmal massiv zu. Geschäftsführer Thomas Pachole berichtete von schockierenden Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, Beschimpfungen wie "Dreckspack" und "Nazis" seien vor allem für die Mitarbeiter sehr belastend.

Auf ihrer Facebook-Seite musste die Mohrenbrauerei jetzt offensichtlich die Reißleine ziehen. Ein sachlicher, respektvoller und wertschätzender Dialog sei nicht mehr möglich, man lege den Kanal vorübergehend still, schreibt das Unternehmen am Sonntagabend. Genau ist damit gemeint, dass die Kommentarfunktion unter den Instagram-Beiträgen bis auf Weiteres deaktiviert wurde. Es ist jedoch nach wie vor möglich über Instagram direkte Nachrichten an die Mohrenbrauerei zu senden.

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#statement

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"Uns ist klar, dass das Logo polarisiert", erklärt Geschäftsführer Thomas Pachole bereits vergangene Woche gegenüber VOL.AT. "Wir wehren uns aber vehement gegen Rassismus-Vorwürfe."

Für Fragen bietet das Unternehmen, das in seinem aktuell letzten Posting ausdrücklich betont für Toleranz zu stehen und Rassismus entschieden abzulehnen, unter respekt@mohrenbrauerei.at weiterhin einen Kontakt per Email an.

Neues Logo für Mohrenbrauerei?

#nomohr: Der Dornbirner Unternehmer Vincent Hehle setzt sich für die Änderung des Mohrenbrauerei-Logos ein und hat dafür ein neues entwickelt.

Auf dem von Hehle vorgeschlagenen neuen Logo wäre ein Birnenbaum zu sehen: "Es wird Zeit dieses Bier ins Jahr 2020 zu bringen und diese elende Karrikatur mit dem zentralen Element unserer Stadt, dem Birnenbaum zu ersetzen."

"Das Markenzeichen mit dem Birnenbaum ist ein spannender Ansatz und gut gemacht, aber für unser Vorarlberger Bier kann ich mir das nicht vorstellen", meint Mohrenbräu-Geschäftsführer Pachole dazu.

Petition für Mohren-Logo

Unterstützung für ihr Logo erhält die Traditionsbrauerei nun in Form einer Online-Petition.

"Für alle, die den wahren Hintergrund des Mohrenbräu Logos kennen und wissen, dass dieses absolut frei von Rassismus oder Ähnlichem ist. Es handelt sich um das Familienwappen von Josef Mohr, dem Gründervater des Mohrenbiers und einem Abbild vom heiligen Mauritius! Rettet die Tradition des seit 1834 bestehenden Familienunternehmens. Nur Unwissende und Mohrenbräu-Gegner bezeichnen dieses Logo als rassistisch", begründert der Gründer der Petition sein Anliegen.

Über 300 Personen haben kurz nach dem Start der Petition schon unterschrieben.

(VOL.AT)

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