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Misstrauensantrag lässt Kanzler Kurz kalt

Sollte Kurz abgewählt werden, nehme er es zur Kenntnis.
Sollte Kurz abgewählt werden, nehme er es zur Kenntnis. ©AP Photo/Michael Gruber)
"Am Ende entscheidet das Volk": Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigte sich im Interview anlässlich des Misstrauensantrags am Montag durchaus entspannt und warnte vor einer rot-blauen Koalition.
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Misstrauensantrag eingebracht

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) warnt angesichts des Misstrauensantrags am Montag vor einer rot-blauen Koalition. “Wenn ich eine Koalition sehe, die sich hier bildet, dann ist es eine Koalition aus Pamela Rendi-Wagner und Herbert Kickl”, sagt Kurz im “Standard” auf die Frage, ob er nach der Wahl im Herbst wieder mit der FPÖ zusammenarbeiten würde.

Kurz warnt vor rot-blauer Koalition

Sollten SPÖ und FPÖ ihn abwählen, dann sei das zur Kenntnis zu nehmen. “Aber am Ende entscheidet in Österreich das Volk, und zwar im September”, so Kurz im Interview mit “Presse” und Bundesländerzeitungen. Was die Herkunft des “Ibiza-Videos” angeht, das zum Scheitern seiner Regierung mit der FPÖ geführt hat, spekuliert Kurz einmal mehr über einen möglichen Zusammenhang mit dem früheren SP-Wahlkampfberater Tal Silberstein. Silberstein hat das bereits dementiert und die SPÖ eine Klage gegen Kurz angekündigt.

Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) kritisiert angesichts des Misstrauensantrags, “dass die SPÖ aus der Krise innerhalb der FPÖ eine Staatskrise macht”. Nun brauche es Stabilität und vertrauensbildende Maßnahmen und keine Partei-Taktik.

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(APA/Red)

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