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"Mirrors of the Unseen" im Landeskrankenhaus Hohenems

Bregenz – Im Zuge der Erweiterung und Sanierung des Landeskrankenhauses (LKH) Hohenems wurde Mitte 2009 ein künstlerischer Wettbewerb ausgeschrieben. Die Kunstkommission für Kunst und Bau empfahl die Umsetzung des Konzeptes der aus Feldkirch stammenden und in Wien lebenden Künstlerin Ruth Schnell.

Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann eröffnete heute Montag (14. Mai) das Kunst und Bau-Projekt “Mirrors of Unseen” im LKH Hohenems.

Bei allen Hochbauten des Landes besteht die gesetzliche Vorgabe, dass ein Prozent der Nettoerrichtungssumme für Kunst zu verwenden ist. Dies wurde auch bei diesem Projekt in Hohenems umgesetzt: “Die von der Kommission, der Krankenhausbetriebsgesellschaft und dem Architekten Carlo Baumschlager gewünschte Auseinandersetzung mit dem speziellen Ort wurde wirkungsvoll umgesetzt“, freute sich die Landesrätin. 

“Mirrors of the Unseen” überzieht in den fünf Stockwerken der stationären Abteilungen die Elemente der neuen Architektur – gelochte Metalldecken bzw. Holzwerkstoffplatten in den Patientenzimmern – und nutzt sie gleichsam als Bildträger. Für diese Raumdecken der im Bettenturm befindlichen Stationen entwickelte Ruth Schnell großformatige Motive, die als zartfarbige “Deckenzeichnungen” auf die Deckengrundrisse der einzelnen Stockwerke übertragen wurden. Die den gewählten Motiven zugrunde liegenden Bilder nehmen Bezug auf im medizinischen Bereich verwendete Visualisierungsverfahren wie Mikroskopie, Röntgenbild oder Computertomografie. “Im Ambiente des Krankhauses, einem Ort, der funktionalen Standards ebenso wie individueller Hoffnung Platz zu bieten hat, schafft die Arbeit in ihrer unaufdringlichen Präsenz Raum für die Auseinandersetzung mit den Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, mit Fragen nach der eigenen Perspektive und Position”, betonte Landesrätin Kaufmann. VLK

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