Massive Omikron-Welle für Jänner erwartet

Herwig Ostermann (Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GesmbH) am Dienstag, 14. Dezember 2021, während der PK "Aktueller Stand Omikron in Österreich".
Herwig Ostermann (Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GesmbH) am Dienstag, 14. Dezember 2021, während der PK "Aktueller Stand Omikron in Österreich". ©APA, Canva
Die Omikron-Variante wird wohl noch im Jänner für die nächste Coronavirus-Welle in Österreich sorgen. Davon gingen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Experten bei einer Pressekonferenz am Dienstag aus.
Das muss man über Omikron wissen
Omikron "um vieles infektiöser"

Um der Omikron-Welle entgegenzuwirken, setzt man auf die Drittimpfung und es soll verschärfte Quarantäneregelungen geben.

Strategien gegen Omikron-Welle

Molekularbiologe Moder zu Omikron

Molekularbiologe Martin Moder ordnet die neuesten Daten zur Omnikron-Variante ein. Den besten Schutz gegen die Omikron hat man nach der Drittimpfung oder nach einer Infektion und zwei Impfungen.

Impfung wirkt gegen Omikron

Zwei Impfungen mit dem Corona-Vakzin von BioNtech/Pfizer bieten einer südafrikanischen Studie zufolge einen guten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bei einer Infektion mit der Omikron-Variante. "Die doppelte Dosis des Impfstoffs von Pfizer/BioNtech zeigt eine 70-prozentige Wirksamkeit bei der Verringerung des Risikos von Krankenhausaufenthalten", sagte der Leiter der an der Studie beteiligten privaten Krankenversicherung Discovery, Ryan Noach, am Dienstag.

Die Studie, die Discovery zusammen mit dem Südafrikanischen Rat für medizinische Forschung (SAMRC) ausführte, basiert auf Proben von 78.000 PCR-Tests, die zwischen dem 15. November und dem 7. Dezember in Südafrika entnommen wurden. "Die Ergebnisse ermutigen uns sehr", sagte SAMRC-Leiterin Glenda Gray.

Gesundheitssystem vor Überlastung

Discovery-Chef Noach warnte jedoch, dass die Gesundheitssysteme trotz des recht guten Schutzes bei zwei Impfdosen bald überlastet sein könnten, da sich die Omikron-Variante in Südafrika und weiteren Ländern rasant ausbreite und die Zahl der Neuinfektionen sehr hoch sei.

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Schutz vor schwerem Verlauf

Auch die Hersteller BioNtech und Pfizer hatten kürzlich mitgeteilt, dass zwei Impfdosen ihres Vakzins wahrscheinlich nicht ausreichen, um vor einer Ansteckung mit Omikron zu schützen. Sie bieten ersten Studienergebnissen zufolge jedoch einen wirksamen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen.

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(APA/VOL.AT)

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