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Marilyn Manson mag es gerne kalt und schwarz

Isst sein Rindsfilet gerne „medium“: Marilyn Manson.
Isst sein Rindsfilet gerne „medium“: Marilyn Manson. ©EPA
Poolbar-Festival: Herwig Bauer verrät die Wunschliste des Stars und seine persönlichen Poolbar-Highlights.
Poolbar: Manson kommt
Manson in Messehalle verlegt

Feldkirch. Gut, dass er keine warme Milch mit Honig ordert, war klar. Aber Mister Marilyn Manson scheint sämtliche Schockrocker-Klischees auch tatsächlich zu erfüllen. Poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer gewährte den VN einen exklusiven Einblick in die acht A4-Seiten „Wunschliste“ des Stars: „Er wünscht sich vier große VIP-Räume für sich und sein Team.“ Kuschelig warme Temperaturen und satte Farben sind aber nichts für den Musiker: „Die Räume sollen auf 17 Grad Celsius heruntergekühlt und zudem komplett schwarz ausgekleidet oder angemalt sein“, führt der 39-jährige Geschäftsführer aus.

Erdnusscracker und Filet

Und was wird der 43-jährige Manson – mit bürgerlichem Namen Brian Hugh Warner – am 16. Juli zu sich nehmen? Neben „Ritz Bits Peanut Crackers“ steht auch ein Filet Mignon „in bester Qualität!“ auf dem Wunsch-Speiseplan. Auf blutiges oder gar rohes Rinderfilet steht der Musiker aber wider Erwarten nicht: Er will seines lieber medium genießen. Damit die Mahlzeit auch ausgewogen ist, dürfen die Beilagen nicht fehlen: Diese sind genau definiert aufgelistet – mit vorgegebener Platzierung auf dem Teller. Kredenzt werden dem feinen Herrn und seiner Crew während des Konzerts speziell aufgeführte Biersorten mit jeweils 24 Flaschen Wasser. Allerdings ohne Etiketten – die will er in der Messehalle nicht sehen. Aber nun zur Musik: Ursprünglich hätte das Konzert ja in der Feldkircher Poolbar über die Bühne gehen sollen. Aufgrund der großen Ticket-nachfrage entschieden sich die Geschäftsführer jedoch für einen Location-Wechsel nach Dornbirn. Ob Bauer versteht, dass einige Fans angesäuert sind? Das Spezielle am Manson-Konzert war ja die heimelige, intime Atmosphäre in der Poolbar. „Klar kann ich das nachvollziehen. In der Messehalle kommen aber weitaus mehr Fans in den Genuss“, argumentiert er. All jenen Fans, die offizielle Poolbar-Manson-Karten ergattern konnten, wird dafür ein separater Bereich direkt vor der Bühne zur Verfügung gestellt – als Wiedergutmachung quasi. Für die Poolbar-Macher entstehen nichtsdestotrotz höhere Kosten. „In der Messehalle mit einer Kapazität von 4400 Besuchern – die Poolbar fasst oben 950 Gäste – verlangt Mansons Management natürlich auch eine deutlich höhere Fixgage“, fügt Bauer hinzu.

Gypsy-Klänge, Engelsstimme

Manson soll aber nicht das gesamte Poolbar-Festival „überschatten“. Die anderen Konzerte haben es schließlich ebenso in sich: Am 17. Juli etwa betritt die New Yorker Folk-Rock-Combo Gogol Bordello die Bühne. Die Musiker wissen das Publikum mit ganz eigenen, energetischen Gypsy-Klängen mitzureißen. Zwei Tage später, am 19. Juli, beehrt die aus Russland stammende US-Sängerin Regina Spektor Feldkirch. Mit ihren gehaltvollen Texten, schönen Pianoklängen sowie der hervorragend dazu passenden gefühlvollen Stimme hat sie sich in der internationalen Musikbranche längst einen Namen gemacht. Zu Bauers Favoriten zählen die aus Großbritannien stammenden Tindersticks (25. Juli) und die in Berlin gegründete Musikgruppe The Whitest Boy Alive (13. Juli). Sein Geheimtipp: „Definitiv die kanadische Indie-Band Destroyer – hierzulande noch nicht sehr bekannt, aber auf jeden Fall einen Besuch wert“, so Bauer. „Ganz frisch bestätigt und eine wahre Perle, die mich so sehr freut, dass ichs nicht länger geheim halten will, ist der US-Rapper Theophilus London“, verrät er den VN. Der Vorverkauf dafür – und auch für einige andere Bands, die dann noch bekannt gegeben werden – starte aber erst am 20. April. Man darf gespannt sein.

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