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Kritik an Vorarlberg: "Junge Flüchtlinge werden nicht angemessen betreut"

Ein Zimmer in der neugeschaffenen Asylwerberunterkunft im Schulbrüderheim Feldkirch.
Ein Zimmer in der neugeschaffenen Asylwerberunterkunft im Schulbrüderheim Feldkirch. ©VOL.AT/Rauch
Das Netzwerk Kinderrechte Österreich hat Innenministerin Mikl-Leitner und die Landeshauptleute aufgefordert, die "prekäre Situation" der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMFs) "ernst zu nehmen". Vor allem die Situation in Vorarlberg wird kritisiert.
Vorarlberg erfüllt Asylquote
"Jung, männlich und allein"

Weil der vereinbarte Quotenmechanismus nicht eingehalten werde, würden Flüchtlinge in “inadäquaten, überfüllten und schlecht versorgten sowie schlecht betreuten Massenunterkünften” untergebracht, heißt es in dem Schreiben: Besonders benachteiligt seien dabei UMFs, da in diesen Regelungen keine bestimmten Kapazitäten für sie festgesetzt seien.

Das Netzwerk Kinderrechte pocht darauf, dass eigene Kapazitäten für UMFs in die aktuellen Quotenregelungen aller Bundesländer aufgenommen werden. Außerdem müsse es zu einer Angleichung der Tagsätze an jene der Kinder- und Jugendhilfe kommen. Hier gibt es Tagsätze von 120 bis 200 Euro. Grundversorgungseinrichtungen für UMFs erhalten nur zwischen 39 und 77 Euro an Tagsätzen.

Die Situation in Vorarlberg

Konkrete Kritik an der Flüchtlingssituation in Vorarlberg übten im Ö1-“Morgenjournal” die Asylkoordination Österreich und die Caritas-Flüchtlingshilfe. 60 Kinder und Jugendliche würden derzeit in Erwachsenenquartieren und nicht entsprechend der Grundversorgungsvereinbarung untergebracht.

Land: “Geld vom Bund reicht nicht”

Erwachsenenheime seien vorbereitet worden und jugendliche Flüchtlinge gekommen, betonte der Leiter der Caritas-Flüchtlingshilfe Martin Fellacher. Der zuständige Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) erklärte dazu, für die Betreuung der minderjährigen Flüchtlinge reiche das vom Bund vorgesehene Geld nicht aus. (red/APA)

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