Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Kosten für Polizeieinsätze rund um Bundesliga-Spiele: Liga "verwundert"

Die Liga ist über die Diskussionen rund um die Kosten für Polizeieinsätze verwundert.
Die Liga ist über die Diskussionen rund um die Kosten für Polizeieinsätze verwundert. ©APA/Neumayr/MMV
Die Österreichische Fußball-Bundesliga ist über die Diskussion zu den Polizeieinsätzen "verwundert". Die Liga betont, dass die Clubs bereits jetzt einen großen Beitrag zur Sicherheit in Stadien beitragen.
Diskussion um Polizeieinsätze bei Bundesliga-Spielen
Polizei Wien veröffentlicht Video zum Fanmarsch
Rapid-Fans sorgen für Sperre

Die Österreichische Fußball-Bundesliga beobachtet “mit großer Verwunderung” die zuletzt geäußerten politischen Forderungen nach einer verstärkten Übernahme von Polizeikosten bei Fußballspielen. Wie die Liga in einer Aussendung am Mittwoch anmerkte, würden die Clubs bereits jetzt einen großen finanziellen Beitrag zur Sicherheit im Stadionbereich leisten.

Diese Kosten würden sich für einzelne Vereine jedes Jahr im siebenstelligen Bereich bewegen. Darüber hinaus würden die Clubs jährlich Steuern und Abgaben im hohen zweistelligen Millionenbereich leisten, hielt die Bundesliga fest. “Den Bundesliga-Fußball als Steuerbelastung für die Österreicherinnen und Österreicher darzustellen, ist schlicht und einfach falsch”, hieß es.

Edtstadler forderte EU-weite einheitliche Regelung für Kostenübernahme

Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP) hatte in der “Kronen Zeitung” (Montag-Ausgabe) eine EU-weite einheitliche Regelung für die Übernahme von Einsatzkosten bei Risikomatches durch die Vereine gefordert. “Die Vereine sind nicht nur innerhalb einer Sportstätte für Fans verantwortlich, sondern auch außerhalb”, meinte die Politikerin.

Klaus Schneeberger, ÖVP-Klubobmann in Niederösterreich, hatte bereits Ende März erklärt, dass aufgrund zunehmender Einsätze von Beamten bei Großveranstaltungen, vor allem im Sportbereich, in anderen Bundesländern vermehrt Überstunden entstünden, die dazu führen könnten, dass Polizeibeamte ihren Regeldienst reduzieren müssten.

Welchen Einfluss haben Veranstalter auf Personen außerhalb des Veranstaltungsbereiches?

Die Bundesliga hielt dazu fest, dass durch vorgeschriebene Polizeieinsätze außerhalb des Veranstaltungsbereichs entstandene Kosten zu unvorhersehbaren Konsequenzen für Sportveranstaltungen genauso wie für Konzert- und Festivalveranstalter, oder Ballveranstaltungen wie den Opernball führen würden. Darüber hinaus spreche man sich “gegen die pauschalisierte, negative Darstellung von Fußballfans in ganz Österreich aus”.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer betonte außerdem: “Insbesondere stellt sich die Frage, welchen Zugriff ein Veranstalter auf Personen außerhalb des Veranstaltungsbereiches hat”. Die Liga stehe für konstruktive Gespräche auf fachlicher Ebene jedenfalls zur Verfügung.

(APA/Red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Österreich
  • Kosten für Polizeieinsätze rund um Bundesliga-Spiele: Liga "verwundert"
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen