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Wien-Favoriten: Rapid-Fans sorgten für Sperre der Südosttangente

Die Rapid-Fans ziehen die Laaerberg Straße entlang.
Die Rapid-Fans ziehen die Laaerberg Straße entlang. ©Leserreporter
Vor dem Wiener Derby in Wien-Favoriten sorgten bereits Rapid-Fans für einen Polizeieinsatz. Die Fans warfen Pyrotechnik und sonstige Gegenstände auf die Südosttangente.
Pyrotechnik sichergestellt

Wie die Polizei Wien auf Twitter mitteilte zündelten die Fans zwischen der Laaerberg Straße und der Generali Arena mit Pyrotechnik. Zudem warfen sie Schneebälle, Dosen und andere Gegenstände auf die Südosttangente. Aufgrund der akuten Gefahrensituation und der stark erhöhten Unfallgefahr im sehr dichten Verkehr musste die Autobahn im betroffenen Bereich in beide Fahrtrichtungen von 15:05 Uhr bis 15:15 Uhr gesperrt werden, was kilometerlangen Stau zur Folge hatte.

 

Die Tatverdächtigen wurden teilweise ausgeforscht, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Verkehrsbehinderungen in Wien-Favoriten

Die Südosttangente musste kurz von 15.05 Uhr bis 15.15 Uhr gesperrt werden. Kurz vor dem Match um 17 Uhr kommt es auf der Südosttangente weiter zu Verkehrsbehinderungen wegen Überlastung.


500 Fans dürfen nicht ins Stadion

Im Rapid-Sektor der Generali-Arena blieben bei Spielbeginn hunderte Plätze frei. Nachdem Risiko-Fans unter anderem pyrotechnische Gegenstände auf die Tangente geworfen haben, greift die Polizei durch: Sie hat rund 500 Personen angehalten und überprüft deren Identität.

Die Betroffenen würden nicht ins Stadion gelassen und nach der Überprüfung aus dem Sicherheitsbereich rund um die Arena gewiesen, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Die Wurfgeschosse wurden sichergestellt. Die Polizei ist mit 550 Kräften im Einsatz.

Einige Tatverdächtige waren der Polizei bereits von früheren Amtshandlungen namentlich bekannt. Einerseits um weitere gefährliche Angriffe zu verhindern, andererseits um alle mutmaßlichen Täter anzeigen zu können, wurden 1338 Fans im Bereich des Tatorts von der Polizei angehalten und Identitätsfeststellungen unterzogen. Anschließend wurden alle bereits kontrollierten Personen gemäß den Bestimmungen des SPG aus dem Sicherheitsbereich weggewiesen.

Fans kritisieren die Polizei

Rapid-Fans kritisieren ihrerseits das Vorgehen der Polizei:

 

Pyrotechnik sichergestellt

Zahlreiche Wurfgegenstände wurden sichergestellt und werden auf mögliche Spuren untersucht. Auch während der Perlustrierung konnten bei den angehaltenen Personen eine erhebliche Menge pyrotechnischer Gegenstände sowie eine Rauchgranate polnischen Fabrikats sichergestellt werden, die grundsätzlich nur für militärische Zwecke verwendet wird und laut österreichischem Recht als Sprengmittel eingestuft ist. Bei den anderen Sicherstellungen handelt es sich vorwiegend um verbotene Pyrotechnik der Klasse F3 und höher, sowie Blitzknallsätze und Notsignalfackeln.

Die Amtshandlung gegenüber den angehaltenen Fans konnte um 21:55 Uhr abgeschlossen werden. Neben einer Anzeige wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung kam es zu einer verwaltungsrechtlichen Festnahme.

Stellungnahme der Polizei Wien

Der Landespolizeipräsident von Wien, Dr. Gerhard Pürstl, nimmt zu den heutigen Vorfällen rund um das Wiener Derby wie folgt Stellung:

Gewalt hat auch beim Fußball nichts verloren. Die Wiener Polizei ist dieser entschieden entgegengetreten. Zusätzlich werden die Straftäter, die wegen konkreter gefährlicher Angriffe ausgeforscht werden, der Bundesliga zur Prüfung eines Sportstättenbetretungsverbotes gemeldet. Ich erwarte mir aber – wie alle friedfertigen Fußballfans – darüber hinaus auch, dass der Verein gegen alle gewaltbereiten Fans, soweit sie ihm bekannt sind, konsequent, auch mit Stadionverboten, vorgeht. Den eingesetzten Kräften gilt für die Bewältigung dieses schwierigen Einsatzes mein besonderer Dank!

(APA/red)

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