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Korruptionsverdacht bei Vorarlberger Polizei weitet sich aus

18 Verdächtige umfasst die Ermittlung im Korruptionsfall in der Vorarlberger Polizei mittlerweile.
18 Verdächtige umfasst die Ermittlung im Korruptionsfall in der Vorarlberger Polizei mittlerweile. ©VOL.AT/Roland Paulitsch, Red.
VOL.AT exklusiv: Nach der Festnahme eines Vorarlberger Polizeibeamten wegen Verdachts der Bestechlichkeit im November weitet sich der Fall offenbar immer weiter aus.
Polizist soll Razziatermine verraten haben
Ermittlungen gegen Polizeibeamten

Wie VOL.AT Mitte November exklusiv berichtete, wurden drei Vorarlberger, darunter ein Polizeibeamter aus dem Bezirk Feldkirch, festgenommen. Das BAK (Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung), sowie die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, ermittelten zu diesem Zeitpunkt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und des Amtsmissbrauchs im Rahmen von Kontrollen nach dem Glücksspielgesetz.

Ermittlungen bringen weitere Verdächtige

Wie VOL.AT-Recherchen nun ergeben, zieht der Fall nun immer weitere Kreise. So wird mittlerweile gegen insgesamt 18 Personen ermittelt, wie auch die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien auf Nachfrage bestätigt. Ob und wie viele Polizisten unter den 18 Verdächtigen sind, wollte Oberstaatsanwältin Dr. Silvia Thaller auf Nachfrage nicht bestätigen. Nach VOL.AT vorliegenden Informationen sollen sich darunter allerdings sehr wohl auch weitere Polizisten befinden.

Nicht nur Korruptionsverdacht

Im Zuge der Ermittlungen habe sich nun neben des Verdachts auf Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit auch der Verdacht der Abgabenhinterziehung ergeben, erklärt Thaller auf Nachfrage. Nicht bestätigen wollte die Staatsanwaltschaft was genau den Ausschlag für diese Ermittlungen gegeben hat. Interne Kreise sprechen allerdings davon, dass der inhaftierte Polizist, sowie weitere Verdächtige, “schwarz” im benachbarten Liechtenstein gearbeitet haben sollen. Dort sollen die Verdächtigen für ein Sicherheitsunternehmen gearbeitet haben. Besondere Brisanz hat dabei der im Raum stehende Vorwurf, die Betroffenen hätten teilweise diese Arbeiten getätigt, während sie offiziell Dienststunden geschrieben hatten. Die Ermittlungen laufen jedenfalls weiter.

Untersuchungshaft wurde verlängert

Zwischenzeitlich hat auch ein Haftprüfungstermin für die drei inhaftierten Verdächtigen stattgefunden, wobei die Untersuchungshaft nun verlängert wurde.

(Red.)

 

 

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