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Glücksspiel: Feldkircher Polizist soll Razziatermine verraten haben

Der Polizist soll Razziatermine verraten haben.
Der Polizist soll Razziatermine verraten haben. ©Steurer/APA/Symbolbild
Wie VOL.AT bereits vergangene Woche exklusiv berichtete, ermittelten BAK und die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen einen Vorarlberger Polizisten wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch. Wie die APA jetzt berichtet, handelt es sich um einen Feldkircher Polizisten.
Ermittlungen gegen Polizeibeamten
Ermittlungen gegen Polizeibeamten

Einen entsprechenden Bericht der “Neuen Vorarlberger Tageszeitung” (NVT) bestätigte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKSTA) am Dienstag der APA.

Dass es sich bei den beiden anderen in U-Haft befindlichen Personen um einen Feldkircher Wettlokalbetreiber und einen Pizzakoch aus dem Unterland handelt, wie die NVT am Dienstag berichtete, wollte Oberstaatsanwalt Konrad Kmetic allerdings nicht attestieren. “Es ist noch zu früh, um mehr ins Detail zu gehen”, sagte Kmetic. Fest steht hingegen, dass dem Polizisten Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit vorgeworfen wird. Er soll im Zusammenhang mit Kontrollen in Glücksspiellokalen ungerechtfertigt Registerabfragen am Dienstcomputer gemacht haben und für Auskünfte zu Terminen “Vorteile gefordert haben bzw. dafür bezahlt worden sein”, sagte Kmetic.

Beamte soll 3.000 Euro erhalten haben

Laut NVT legen die ermittelnden Behörden, die WKSTA und das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK), einem Feldkircher Wettlokal-Unternehmer und einem Pizzakoch Bestechung und Anstiftung zum Amtsmissbrauch zur Last. Der Betreiber des Wettcafes soll in seinem Lokal nicht nur Sportwetten, sondern in einem Hinterzimmer auch illegale Glücksspielautomaten angeboten haben. Vor Terminen der Glücksspielkontrolle soll ihn der Polizist gewarnt haben. Dem türkischstämmigen Mann blieb danach ausreichend Zeit, die illegalen Geräte vor einer Razzia zu entfernen. Für seine “Dienste” soll er dem Beamten zwischen 2016 und 2018 mindestens 3.000 Euro gegeben haben.

Insgesamt ermitteln WKSTA und BAK gegen zehn Personen. Ende November gab es mehrere Hausdurchsuchungen. Dazu, ob sich der Fall nur auf Vorarlberg beziehe und wo die Hausdurchsuchungen stattfanden, wollte Kmetic nichts Näheres sagen.

(APA)

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