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Kinder-Onkologie: Landesrat Bernhard plant Runden Tisch

Am 15. März lädt Bernhard zur Diskussionsrunde.
Am 15. März lädt Bernhard zur Diskussionsrunde. ©VOL.AT/Stiplovsek, Hagen
Am Donnerstag, dem 15, März, will Gesundheitslandesrat Christian Bernhard gemeinsam mit der Stadt Dornbirn und den betroffenen Eltern diskutieren. Sandra Schiefermayr von der Facebookgruppe hofft auf einen Erhalt.

Künftig sollen krebskranke Kinder aus Vorarlberg an der Universitätsklinik Innsbruck behandelt werden. Die Kinder-Onkologie am Krankenhaus der Stadt Dornbirn, welche bisher auch gewisse Chemotherapien angeboten hat, soll künftig nur noch für Untersuchungen, Begleitung und Vorbereitung der Kinder in der Vor- und Nachsorge zuständig sein. Chemotherapien und Knochenmarktransplantationen werde es nur noch in Innsbruck geben.

Widerstand gegen Umstrukturierung

Einer der Hauptgründe ist, dass die nach dem aktuellen “Strukturplan Gesundheit” notwendigen drei Fachärzte für Dornbirn schlicht nicht vorhanden sind. Dennoch regt sich breiter Widerstand gegen die Verlegung nach Innsbruck, seit Dienstag sammelt eine Onlinepetition Stimmen, eine entsprechende Facebookgruppe umfasst nach gerade einmal einem Tag über 55.000 Mitglieder.

Gesprächsrunde mit Betroffenen

Für Donnerstag, dem 15. März, lädt Landesrat Bernhard Experten wie Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Müller (Klinikdirektor Pädiatrie, Department Kinder- und Jugendheilkunde, Universitätsklinik Innsbruck), Oberarzt Priv. Doz. Dr. Roman Razzolara (Department Kinder- und Jugendheilkunde, Universitätsklinik Innsbruck) und Primaria Dr. Edda Haberlandt (Abteilung Pädiatrie, Krankenhaus der Stadt Dornbirn) gemeinsam mit betroffenen Eltern zur Diskussionsrunde ins Krankenhaus der Stadt Dornbirn.

Facebookgruppe hofft auf Stationserhalt

Sandra Schiefermayr, eine der Initiatorinnen der Facebookgruppe, hofft auf eine Erhaltung der Kinder-Onkologie in Vorarlberg. Innsbruck sei für die Kinder einfach weit entfernt. Es sei einfach ein Unterschied, mit einem kranken Kind zwei bis drei Stunden ins Krankenhaus fahren zu müssen. Auch die Begleitung während der Behandlung sei schwieriger angesichts der Entfernung, auch habe man oft noch weitere Kinder zu betreuen.

Eltern und Kinder wären so während der Behandlung stärker getrennt, als dies in Dornbirn der Fall ist – und im Extremfall vielleicht sogar zu weit entfernt um ihr Kind ein letztes Mal zu sehen. Derzeit seien sie mit Michael Mäser in der Abstimmung, wie man das Ziel einer Volksabstimmung erreichen könne.

ÖVP stellt sich hinter Landesrat Bernhard

Volle Unterstützung gibt es von Seiten von ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück für Landesrat Christian Bernhard: “Klar ist, dass eine Neuorganisation der Abteilung notwendig ist. Die Zielsetzung, die besten Chancen für eine Heilung der kleinen Patienten sicher zu stellen, sollte für alle Beteiligten außer Streit stehen.” Wichtig ist für Frühstück in der Debatte, dass von realistischen Szenarien ausgegangen wird.

In Zusammenarbeit mit der Uni-Klinik Innsbruck ist aus Sicht von Landeshauptmann Markus Wallner besonders darauf zu achten, möglichst viel Hilfe in Dornbirn anzubieten.

Grüne wollen rasche Lösung

Die Grünen drängen auf eine rasche Lösung hinsichtlich der Behandlung von krebskranken Kindern in Vorarlberg. „Alle Kinder haben ein Anrecht auf die beste medizinische Behandlung, so nahe am Wohnort wie möglich“, stellt der Grüne Gesundheitssprecher Christoph Metzler fest.

“Behandlung möglichst ortsnah”

Angesichts der enormen Belastung für Betroffene, die eine Krebserkrankung mit sich bringt, sei es von großer Bedeutung, dass die Behandlung möglichst ortsnah erfolgt. Es müsse aber auch die beste medizinische Qualität der Behandlung gewährleistet werden. „Dazu braucht es die besten SpezialistInnen, die sich zu 100% den krebskranken Kindern widmen“, so Metzler.

Für eine gute medizinische Versorgung von krebskranken Kindern brauche es eine entsprechende Schwerpunktsetzung. Genau das sei unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht möglich. „Jetzt gilt es, die Situation rasch zu bewerten und eine Lösung zu finden, die sowohl Qualität als auch Wohnortnähe verbindet“, schließt Metzler.

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