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Kanzler Kurz zum Wirbel in Kleinwalsertal, Gastro-Öffnung und mehr

Kanzler Sebastian Kurz im VOL.AT TV-Interview.
Kanzler Sebastian Kurz im VOL.AT TV-Interview. ©VOL.AT TV
Der Kanzler sagt im VOL.AT TV-Talk: "Ich habe noch nie so oft den Satz sagen müssen: ,Bitte halten Sie Abstand'!"

Der Besuch von Bundeskanzler Sebastian Kurz in Kleinwalsertal sorgte schon - wie berichtet - im Vorfeld für viel Gesprächsstoff, weil der Mittelberger Bürgermeister Andi Haid sich von seinen Mitbürgern einen euphorischen Empfang für den Chef der österreichischen Bundesregierung wünschte - Beflaggung inklusive!

Empörung nach Besuch in Kleinwalsertal

Obwohl die politisch Verantwortlichen in Kleinwalsertal schnell zurückruderten, schien das bei den Bürgern nicht angekommen zu sein. Mit Transparenten und Österreich-Fahnen wurde der Kanzler begrüßt, der sich mir nicht dir nichts schon beim Aussteigen aus seinem Dienstwagen von Menschen umringt sah. Für Empörung sorgte, dass weder die Kanzler-Fans noch die Politiker selbst Masken trugen.

Bei dem Termin mit den Gemeindevertretern sowie dem Vorarlberger Landeshauptmann habe man sich laut Bundeskanzler Kurz in einer großen Halle getroffen. "Wir haben uns nur in Kleingruppen getroffen und hatten über zwei Meter Abstand zwischen den Personen", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz im VOL.AT TV-Interview. Auf der Straße sei das "leider Gottes" aber schwieriger gewesen. "Ich habe noch nie in meinem Leben zu Menschen und Journalisten, die vor Ort waren, den Satz gesagt: ,Bitte halten Sie Abstand'! Den Satz habe ich noch nie zuvor so oft in meinem Leben gesagt."

Kurz zur Öffnung der Gastronomie

Zur bevorstehenden Öffnung der Gastronomie sagt Kanzler Kurz: "Wir setzen hier auf Eigenverantwortung. Die Behörden sollen hier beraten und nicht gleich strafen." Man wolle nicht gleich mit Kontrollen den Gastronomen bereits am ersten Tag das Leben schwer machen.

"Wir können nicht einfach 38 Milliarden ausschütten"

In Bezug auf die Kritik, dass die Finanzhilfen zu langsam ausgezahlt, bat Kurz um Verständnis. Alle Behörden würden sich bemühen ihr Möglichstes zu tun. Man könne aber nicht einfach 38 Milliarden freihändig ausschütten.

Bund zahlt weiterhin mit

Auch wenn der 38 Milliarden schwere Corona-Schutzschirm das Budget extrem belasten würde, will man auch zukünftig in Großprojekte investieren. Das ist natürlich auch aus Vorarlberger Sicht ein wichtiger Aspekt, da sich der Bund ja zum Beispiel auch an der geplanten Tunnelspinne in Feldkirch mit 40 Millionen beteiligen soll.

Finden die Bregenzer Festspiele statt?

Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek würde aktuell an einem Fahrplan arbeiten, wie Kultur-Events wieder stattfinden können. In Bezug auf die Bregenzer Festspiele sagt Bundeskanzler Kurz: "Es ist schwer zu sagen, wie das für so große Veranstaltungen wie die Bregenzer Festspielen aussieht. Am Ende des Tages müssen wohl auch die Verantwortlichen vor Ort sagen müssen, ob sie das Risiko eingehen wollen oder nicht oder ob es wirtschaftlich mit den Regelungen überhaupt Sinn macht."

Ein Learning aus der Krise: Lokal einkaufen

Dass die Österreicher wieder mehr regional einkaufen, freue ihn. "Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, dass wir das als Learning aus der Krise mitnehmen und auch sehr stark darauf schauen, wo Dinge herkommen", sagt Kanzler Sebastian Kurz abschließend, der noch lobende Worte für die Vorarlberger Bevölkerung und das Vorarlberger Krisenmanagement findet. (VOL.AT)

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