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illwerke vkw weist Anschuldigungen zurück

illwerke-vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel.
illwerke-vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel. ©vn/canva
Die illwerke vkw Gruppe reagiert auf die Vorwürfe von den Photovoltaik-Anbietern.

In einer Pressekonferenz erhoben einzelne Mitglieder aus der PV-Branche Vorwürfe gegen den Vorarlberger Landesenergieversorger und stellten sich gegen einen PV-Einstieg der illwerke vkw. Der Energiedienstleister könne diese Bedenken in keiner Weise nachvollziehen und fordere deshalb die Initiatoren auf, vermeintliche Vorwürfe zu konkretisieren und bei der Schlichtungsstelle der neutralen Regulierungsbehörde E-Control umgehend zu melden. Photovoltaik sei und bleibe ein wesentlicher Eckpfeiler, um die Energieautonomie für Vorarlberg zu erreichen.

"Keine pauschalen Anschuldigungen"

Vor 20 Jahren sei der Strommarkt geöffnet und die Gleichbehandlung aller Kund:innen vom ersten Tag an gesetzlich verankert worden. Die Entflechtung von Markt und Infrastruktur beziehe sich nicht nur auf den Photovoltaik-Bereich (PV), sondern auf den gesamten Energiemarkt. Die Vorarlberger Energienetze GmbH (vorarlberg netz) sei daher aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zur vollständigen Entflechtung und Gleichbehandlung aller Kund:innen verpflichtet.

Die Einhaltung dieser strengen Vorschriften habe für vorarlberg netz oberste Priorität und unterliege neben strenger interner Kontrollen außerdem der Überprüfung durch die nationale Regulierungsbehörde E-Control. Dazu habe es weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart Beanstandungen gegeben. „Um Klarheit zu schaffen, fordern wir als Vorarlberger Energienetze GmbH jene Anbieter auf, die konkrete Vorwürfe erheben, diese an die Schlichtungsstelle bei der E-Control heranzutragen und pauschale Anschuldigungen zu unterlassen“, so vorarlberg netz-Geschäftsführer Johannes Türtscher.

Hohe Netzinvestitionen für Photovoltaik

Der angestrebte Ausbau der erneuerbaren Energie durch dezentrale Einspeiser wie Photovoltaik stelle eine große Herausforderung für das Stromnetz dar. Die illwerke vkw habe als Erzeuger von erneuerbarer Energie bereits 2002 als Pionier auf Photovoltaik an den Unternehmensstandorten gesetzt. Seit etwa 10 Jahren konzipiere und errichtee die illwerke vkw für Unternehmen Photovoltaikanlagen, seit 2019 nun mehr auch für alle vkw-Kunden. „Um den raschen Ausbau der erneuerbaren Energie voranzutreiben, bieten wir unseren Kunden komplette Energiedienstleistungen an. Der Aufsichtsrat hat für die Beteiligung der illwerke vkw an der Doma Solartechnik einen einstimmigen Beschluss gefasst, denn die Photovoltaik ist ein wichtiger Eckpfeiler in unserer Unternehmensstrategie“, so illwerke vkw-Vorstandsmitglied Helmut Mennel. So könne der Energiedienstleister die Angebotspalette für seine Kund:innen stetig weiterentwickeln. Diese Entwicklung zeige sich in ganz Österreich, auch andere Energieversorger steigen schließlich in die Photovoltaik-Branche ein.

Durch das Engagement im Photovoltaik-Bereich sollen die Kundinnen und Kunden von einem weiteren kompetenten und verlässlichen Anbieter in diesem Bereich profitieren. „Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag für die angestrebte Energieautonomie und damit die Menschen in Vorarlberg und das sollte das gemeinsame Ziel aller PV-Akteure im Land sein“, so Helmut Mennel.

Hansesun hätte Anfrage von illwerke vkw abgelehnt

(VOL.AT)

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