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Hochwasser-Update: Das ist der Stand am Donnerstag

Pegel sinkt, Behörden bleiben aber wachsam
Pegel sinkt, Behörden bleiben aber wachsam ©VOL.AT/Steurer
Die Hochwassersituation am Rhein entspannt sich. Der Pegel sinkt langsam dank nachlassender Regenfälle. Ein weiter steigender Wasserstand wird dagegen für den Bodensee erwartet.
Wallner im Lagezentrum der Rheinwächter
Lustenau-Bürgermeister Kurt Fischer zur Lage
Rhein bei Bangs am Mittwoch
Rhein bei Lustenau am Mittwoch

Die Hochwassersituation am Rhein in Vorarlberg entspannt sich dank der abklingenden Regenfälle langsam. Am Mittwochabend erreichte der Fluss mit rund 1.900 Kubikmetern pro Sekunde eine Abflussmenge, die über einem fünfjährlichen Hochwasser lag. Seither sinke der Pegel. Ein weiter steigender Wasserstand wurde dagegen für den Bodensee erwartet.

Fallende Pegel

Die höchsten Wasserstände am Rhein sind erreicht. Auch an den übrigen Fließgewässer sind die Wasserstände - sofern sie nicht durch den Betrieb von Kraftwerken beeinflusst sind fallend. Bei Einzugsgebieten mit Schnee kommt es im Laufe des Tages durch die Schneeschmelze zu ansteigenden Wasserständen.

Mit rund 1.300 Kubikmetern pro Sekunde Donnerstag früh lag die Abflussmenge des Alpenrheins weiter über einem einjährlichen Hochwasser. Die Rheinvorländer von der Brücke zwischen Mäder (Bezirk Feldkirch) und Kriessern (CH) flussabwärts blieben am Donnerstag gesperrt, am Freitag werde die Situation neu beurteilt, so Mathias Speckle, österreichischer Rheinbauleiter der Internationalen Rheinregulierung (IRR) gegenüber der APA.

Weiter hoher Abfluss wegen Schneeschmelze

Man bleibe wachsam, denn obwohl die Niederschläge im Einzugsgebiet des Rheins in Graubünden abgeklungen seien, gebe es aufgrund der Schneeschmelze weiter einen hohen Abfluss. Es liege noch viel Schnee in den Bergen, zudem seien steigende Temperaturen in den kommenden Tagen prognostiziert, so Speckle.

Wasserstand des Bodensee im Fokus

Im Auge behalten die Behörden auch den Wasserstand des Bodensees. Dieser stieg in den vergangenen Tagen ebenfalls deutlich an und lag am Donnerstag bei 468 Zentimetern. Das sei so hoch, wie es nur alle drei bis vier Jahre vorkomme, an sich aber nicht außergewöhnlich, so Thomas Blank, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Amt der VorarlbergerLandesregierung.

Abhängig von den Temperaturen und der Schneeschmelze sei damit zu rechnen, dass der See in den nächsten zwei, drei Tagen um weitere zehn bis 15 Zentimeter ansteigen werde. Für Bregenz und Hard (Bezirk Bregenz) bedeute das, dass die Pumpwerke zum Schutz vor Hochwasser bereits zum Teil in Betrieb gegangen seien und dass weitere Schutzelemente in den nächsten Tagen zum Einsatz kommen könnten, so Blank.

Aktuelle Wetterlage

Das wetterbestimmende Tief hat sein Zentrum Richtung Großbritannien und Irland verlagert. Der Alpenraum liegt in einer mäßigen Südwestströmung, mit der warme Luftmassen herangeführt werden.

Heute Donnerstag lockern die Restwolken am Vormittag auf. Am Nachmittag bleibt es trocken und meist trocken. Morgen Freitag bewölkt mit geringem Schauer- und Gewitterrisiko.

Live-Ticker zur Hochwasser-Lage

(Red) (APA)

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