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Henn investiert Millionen: Neues Headquarter in Dornbirn

©VOL.AT/Rauch
Der Automobilzulieferer Henn ist weiterhin auf Wachstumskurs. Dies zeigt sich auch am neuen Company Building im Steinebach bei Dornbirn. Neun Millionen investierten Henn und Eigentümer Hämmerle.
Henn: Neuer Firmensitz im Steinebach

Bereits bisher war Henn am Steinebach beheimatet, nun reagierte man auf den erweiterten Platzbedarf: Gemeinsam mit F.M. Hämmerle wurde aus der bis 2008 hier betriebenen Garnfärberei der neue Unternehmensssitz von Henn. Neun Millionen Euro investierten die beiden Kooperationspartner in das Gebäude – F.M. Hämmerle in die Sanierung und Verkehrsinfrastruktur, Henn in die Innengestaltung, Gebäudetechnik und Firmeninfrastruktur. Wert legte man dabei vor allem auf den Erhalt des typischen Gebäudecharakters. Für die Außengestaltung zeichnet das Dornbirner Architekturbüro heim+müller verantwortlich, für die Innenarchitektur Architekt Michael Ohneberg.

Firma auf Wachstumskurs

Der neue Firmensitz soll den aktuell 77 Mitarbeitern ein modernes Umfeld bieten. Auf vier Etagen sind die unterschiedlichen Arbeitsbereiche in weitläufigen hellen Hallen untergebracht. Die großen, originalgetreu nachgebauten Stahlfenster eröffnen inspirierende Ausblicke ins Grüne. Im ehemaligen Trockenturm der Färberei wurde Henns Kitchen eingerichtet – ein Treffpunkt, Event- und Besprechungsraum und eigenem Koch. Eine Sonnenterrasse bietet zusätzliche Aufenthaltsqualität für erholsame Arbeitspausen. Henn wurde bereits zweimal – 2015 und 2017 – mit dem Titel “Great Place to work – beste Arbeitgeber Österreichs” ausgezeichnet.

70 Millionen Umsatz als Ziel

Hier soll es künftig auch Platz für das notwendige Wachstum des Unternehmens geben. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres konnte der Nischenplayer seinen Umsatz bereits um weitere acht Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 auf 33 Millionen Euro steigern. Bis zum Jahresende 2018 plant Henn die 70-Millionen-Euro-Marke zu erreichen. 2011, im Jahr der Übernahme durch Martin Ohnberg, lag der Umsatz bei 19,7 Millionen Euro.

Internationaler Nischenplayer

Mit seinem Hauptprodukt Steckverbindungen für den Bereich Ladeluft und Kühlwasser ist Henn im internationalen Spitzenfeld. Diese neue Verbindungstechnologie für Leitungs- und Rohrverbindungen ersetzt inzwischen immer mehr die bestehenden Schraubgewinde und Federbandschellen. Dies verdankt man auch dem einzigartigen Service-Systems von exklusiven Verpressautomaten für die Installation der Anschlüsse. Wachstumsmärkte seien vor allem Asien und die USA. Bereits in den nächsten Jahren würde man dort mehr Umsatz wie in Europa erwirtschaften.

 

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