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Aygün Mucuk-Tod war Thema: Razzia bei geheimer Besprechung der "Osmanen"

Der Zusammenhang zwischen Aygün Mucuk und den "Osmanen" ist unklar
Der Zusammenhang zwischen Aygün Mucuk und den "Osmanen" ist unklar ©Screenshot/Youtube
Osmanen vs. Hells Angels? Drei Wochen nach der Ermordung des Gießener "Hells Angels"-Präsidenten Aygün Mucuk (45) tagten die Rocker des verfeindeten Clubs "Osmanen Germania" in Dietzenbach in Hessen. Bei ihrer geheimen Besprechung soll es unter anderem um den Tod des Giessener "Hells-Angels"-Rocker gegangen sein.
Support aus Vorarlberg: “Osmanen Germania Bodensee”
Aygün Mucuk wurde von 16 Kugeln getroffen
Kam der Killer aus den eigenen Reihen?

Vorher wurden die “Osmanen” von 100 Polizisten ordentlich gefilzt und durchsucht, berichtet bild.de. Anscheinend wurden dabei mehrere Gesetzeswidrigkeiten festgestellt. Es soll neun Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz gegeben haben. Außerdem witterte der Drogenhund bei einem Fünf-Liter-Kanister etwas Unerlaubtes. Was sich in dem Kanister befand, würde derzeit noch geprüft.

Die Besprechung selbst soll dann aber ruhig verlaufen sein. Weitere Details dazu sind nicht bekannt.

Anscheinend auch Mitglieder in Vorarlberg

Der Club der “Osmanen Germania” wurde 2015 von Türkischstämmigen Deutschen gegründet. Im Gegensatz zu den “Hells-Angels” sind die Mitglieder keine Motorrad-Gang, sondern bezeichnen sich selbst als Boxclub. In ihrem Propagandavideo nennen sie sich die “Gotteskrieger” der “Königsrasse”. Eigenen Angaben zufolge gibt es mittlerweile auch über 100 Mitglieder in Österreich – inklusive einem neuen Vereinslokal in Wien und Beziehungen zu Vorarlberg.

Großes Konfliktpotenzial

Zwischen den “Osmanen” und rivalisierenden Gruppierungen ist es schon öfters zu Konflikten gekommen. Erst im August eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen den türkischen “Osmanen” und der kurdischen Gruppe “Bahoz”. Das frühe Einschreiten der Polizei konnte damals Schlimmeres verhindern. Ob die “Osmanen” etwas mit dem Tod des “Hells Angels”-Präsidenten Aygün Mucuk zu tun haben, ist derzeit nicht bekannt.

(red.)

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