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Heftiger Schlagabtausch: Schütter bezeichnet Schröcksnadel als Klima-Leugner

Hitzige Diskussion zwischen Julian Schütter und Peter Schröcksnadel.
Hitzige Diskussion zwischen Julian Schütter und Peter Schröcksnadel. ©GEPA; Canva
In einer Fernsehdiskussion eskaliert die Auseinandersetzung zwischen dem ehemaligen ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel und Skirennläufer Julian Schütter. Der Klima-Aktivist wirft Schröcksnadel vor, ein "Klima-Leugner" zu sein.
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Darum geht's:

  • Schlagabtausch zwischen Schröcksnadel und Schütter in Fernsehdiskussion
  • Schütter bezeichnet Schröcksnadel als Klima-Leugner
  • Kritik am Skisport und Forderung nach nachhaltigerem Weltcup

Hitziger Schlagabtausch über den Skisport und Klimawandel

Während einer Diskussionsrunde im Programm "Sport und Talk aus dem Hangar-7" zum Thema "Zukunft des Skisports" kam es zu einem hitzigen Schlagabtausch zwischen dem ehemaligen Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), Peter Schröcksnadel, und dem Skirennläufer und Klima-Aktivist Julian Schütter. Schütter kritisierte Schröcksnadel scharf und bezeichnete ihn als "Klima-Leugner".

"Mag überhaupt nicht, wenn man verleumdet wird"

Peter Schröcksnadel (82) verteidigte seinen geliebten Sport vehement gegen Kritik und betonte, dass der Skisport zu Unrecht diskriminiert werde. Er erklärte, der Skisport sei eine der saubersten Sportarten und er selbst sei ein Naturliebhaber. "Ich bin einer, der die Natur liebt, dafür stehe ich ein. Aber ich mag überhaupt nicht, wenn man verleumdet wird", so der Tiroler.

Der Skirennläufer konterte Schröcksnadels Aussagen, indem er die Behauptung, der Skisport werde diskriminiert, zurückwies. Schütter betonte, dass Kritik am Skisport wichtig sei, um Verbesserungen anzustoßen, so wie es auch in der Vergangenheit bei Problemlösungen der Fall gewesen sei.

Nachhaltigkeitsforderungen und Klima-Kritik

In der Diskussion brachte Julian Schütter auch seine Nachhaltigkeitsforderungen an die FIS zum Ausdruck und hoffte auf eine CO2-freundlichere Weltcupsaison. Die Reaktionen der FIS auf die Klimakritik wurden ebenfalls thematisiert.

Gegen Ende der über einstündigen Diskussion richtete Schütter nochmals deutliche Worte an den Ex-Präsidenten: Der Ruf des Skisports leide unter Personen wie Schröcksnadel, die den Klimawandel leugnen würden. Schütter appellierte an die Verantwortlichen, die Klimaproblematik ernst zu nehmen und nicht weiter zu ignorieren.

In einem abschließenden Kommentar äußerte Schröcksnadel, er werde als Klimaleugner eingestuft, weil er die Zuverlässigkeit von Klimamodellen hinterfragt habe."Ich bin deswegen als Klimaleugner eingestuft, weil ich einmal gesagt hab, Klima-Modelle können stimmen oder auch nicht. Eine Prognose hat in sich, dass sie auch nicht stimmen kann."

(VOL.AT)

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