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HC Strache meldet sich zu Wort

HC Strache in seiner Video-Erklärung auf Facebook.
HC Strache in seiner Video-Erklärung auf Facebook. ©Screenshot Video
Am Freitag Morgen hat HC Strache auf Facebook ein Video mit den Worten "Hier meine persönliche Erklärung zu den aktuellen Entwicklungen" gepostet.
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Der fünf Minuten lange Clip ging am Freitag Morgen um 8 Uhr online.

“Die Gedanken sind frei”

Strache meint darin das Video habe den “maximal denkbaren Schaden angerichtet” und sieht sich als “Akteur einer inszenierten Gesprächssituation.” “In dieser habe ich Gedankenspiele artikuliert, die dumm waren und insbesondere auf dem politischen Parkett völlig inakzeptabel wären,” so der Ex-Vizekanzler weiter. Für jeden Politiker seien solche Gedankenspiele allerdings ganz normal “in denen er über Mittel und Wege nachdenkt, die politischen Ziele seiner Partei zu verwirklichen, Medienpopularität zu steigern und Verbündete in der Wirtschaft zu gewinnen.” Das und den Inhalt des veröffentlichten Teils des Ibiza-Videos werde er nicht bestreiten, so Strache. Allerdings betont er auch, dass die veröffentlichten Aufnahmen aus dem Kontext gerissen seien, und insbesondere die Entstehung seiner Aussagen nicht dargestellt werde. Die Artikulation solcher Gedankenspiele sei nicht verwerflich. “Die Gedanken sind frei” bemüht Strache ein bekanntes deutsches Volkslied.

Strache verteidigt sich

Es könne auch kein weiteres belastendes Material gegen ihn geben, behauptet Strache. Es habe keine weiteren Kontakte zu der Dame aus dem Video gegeben, keine der artikulierten Ideen sei weitergesponnen worden: “Keine der Ideen wurde auch nur im Ansatz versucht in die Tat umzusetzen”. Zu den kursierenden Gerüchten über weitere Videoinhalte hält Strache fest: “Die Behauptungen, es gäbe Szenen, die meine Person beim Konsum von Drogen beziehungsweise bei sexuellen Handlungen zeigen, sind absurd und schlicht diskreditierend.” Er habe nach der Veröffentlichung die Konsequenzen gezogen, auch um die “Fortsetzung der Regierung nicht zu gefährden”.

HC Strache geht in die Offensive

“Die illegale Erstellung des Videos, vor bereits zwei Jahren, und dessen nunmehr erfolgte Einsatz vor der Europawahl ist ein gezielter Angriff gegen die Regierung dieses Landes,” geht Strache in die Offensive. Wer nur ihm hätte schaden wollen, hätte das Video auch schon vor zwei Jahren veröffentlichen können. Strache fordert eine lückenlose Aufklärung darüber, welche “wirtschaftlichen oder politischen Interessen hinter der Destabilisierung dieser Regierung unseres Landes stehen.” Strache betont ausdrücklich, dass die Medien hier derzeit einen anerkennenswerten Beitrag zur “Aufklärung der Geschichte hinter der Geschichte” leisten würden.

Strache hat bei der Staatsanwaltschaft Wien Strafanzeige gegen zumindest drei, als mögliche Mittäter identifizierte Personen, eingereicht. Alles weitere zu klären, obliege nun den Ermittlungsbehörden. Die Mitwirkung weiterer Personen sei wahrscheinlich, schließt Strache.

(Red.)

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