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Hard: Bürgermeister Köhlmeier tritt zurück

Harald Köhlmeier ist zurückgetreten.
Harald Köhlmeier ist zurückgetreten. ©VN
Der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbands und Bürgermeister der Marktgemeinde Hard am Bodensee, Harald Köhlmeier (ÖVP), hat am Freitagvormittag seinen sofortigen Rücktritt von allen politischen Ämtern erklärt.
Harder stimmen gegen Hafen-Durchstich

Der 47-Jährige begründete diesen Schritt mit "gezielten persönlichen An- und Untergriffen" der politischen Mitbewerber. Dadurch sei in der Bevölkerung ein "Riss" entstanden.

Köhlmeier hat den Bürgermeistersessel in seiner Heimatgemeinde 2010 übernommen, dem Vorarlberger Gemeindeverband steht er seit 2013 vor. Auch sein Vater, der 2006 verstorbene Gerhard Köhlmeier, hatte diese beiden Ämter inne gehabt. Seinen Entschluss habe er "schweren Herzens" und "wohlüberlegt" gefasst, sagte der 47-Jährige in seiner Aussendung.

Grabenkämpfe in eigener Fraktion

Gerade in seiner zweiten Amtszeit seit 2015 sei es den politischen Mitbewerbern einzig und allein darum gegangen, "Zweifel an meiner Integrität zu streuen". Die Sachpolitik sei zunehmend in den Hintergrund gerückt. "All' das hat nicht nur bei mir und meiner Familie Spuren hinterlassen. Auch in der eigenen Fraktion hat sich durch diese Grabenkämpfe eine gewisse Demotivation breitgemacht", stellte Köhlmeier fest. Er hoffe, dass jetzt - da er der Opposition nicht mehr als Projektionsfläche zur Verfügung stehe - "wieder eine politische Kultur einzieht, die das Wohl der Menschen, das Gemeinsame und die Zukunft unserer einzigartigen Gemeinde in den Vordergrund stellt".

Niederlage bei Volksabstimmung

Zuletzt hatte sich die Harder Bevölkerung am vergangenen Sonntag in einer Volksabstimmung gegen die Pläne der Gemeinde zur Umgestaltung des Hafens bzw. des Seeufers ausgesprochen - mit 80,7 Prozent.

Sein Rücktritt sei aber keine "vermeintliche Kurzschlussreaktion auf die Volksabstimmung", betonte der zurückgetretene Bürgermeister.

Vielmehr wollte Köhlmeier hervorheben, was in den vergangenen zehn Jahren erreicht wurde. Als Beispiele nannte er etwa die "Schule der Zukunft" am See oder auch die Quartiersentwicklung "In der Wirke" mit einem neuen Veranstaltungssaal und einem zweiten Seniorenhaus. "Zwei Dinge machen mich besonders stolz: Zum einen, dass es gelungen ist, neben großen Investitionen in die Infrastruktur unser Grund- und Immobilienvermögen zu vermehren. Zum anderen war es die solidarische Bewältigung der Flüchtlingskrise", sagte Köhlmeier. Er blicke nicht im Zorn zurück.

Bürgermeister Talk mit Harald Köhlmeier

(APA)

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